Wien - Kroatien - Slowenien - Italien - Wien (in 2.5 Tagen)
23.09.10
Wie weit ist es eigentlich bis zum Meer von Wien. Österreich, das als Binnenland, leider gar keine Anbindung ans Meer hat, hat zwar auch schöne Plätze, doch ich wollte dieses Jahr mal ans Meer.
Ins Auto gesetzt waren ich (und noch 4 Freunde) in nur wenigen Stunden wirklich am Meer. Leider hatten wir das Pech, dass wir erst am Freitag am späten Nachmittag wegfahren konnten. Durch unsere kurzfristig beschlossene Reise wegen dem Regen in Österreich spielte uns das Wetter den ganzen Weg übel mit. Mit schwersten Regenfällen und Wind fährt man nun doch ein wenig länger, als die vorrausgesagten 5 Stunden, die uns nach Navigationssysteme einflüsterte. Doch wir hatten nur ein Ziel vor Augen, das Meer.
Nach fast 8 Stunden, mit nur wenigen Pausen hatten wir es dann endlich geschafft und konnten (regenfreie) Meerluft schnuppern und dem Rauschen der Wellen lauschen.
Mit ein wenig Stunden Schlaf bereiteten wir uns auf den nächsten Tag vor.
PULA, ein bisschen Sightseeing und die Architektur und Ausgrabungen bestaunen. Ein bisschen später an den Südzipfel nach PREMANTURA. Dort fanden wir, gleich neben der Straße, einen wunderbaren kleinen Strand zum Schwimmen. Das Wasser war angenehm warm und salzig. Für einen Freund von mir, der das erste Mal in seinem Leben am Meer war, war dies ein ganz besonderes Erlebnis.
Anschließend mussten wir Koratien leider schon wieder verlassen, hatte ein anderer Freund doch nicht rechtzeitig vorgesorgt, weshalb sein Visum an jenem Tag ablief und wir deshalb wieder ausreisen mussten.
Doch wir hatten Glück im Unglück und landeten im ebenso traumhaften KOPER in Slowenien. Auch dort musste wieder ein wenig Schlaf getankt werden, damit wir uns am nächsten Tag nochmal so richtig austoben konnten.
Ein leichter Start in den Tag mit einer ausführlichen Besichtigung der Hafenstadt und einem Eis am Meer war genau richtig. Nachdem wir genug Kultur in uns aufgesogen hatten wollten wir dann aber nochmal das Meer genießen, bevor es in das kalte, verregnete Österreich zurückging.
Also machen wir uns auf nach GRADO in Italien. Leider fanden wir dort keinen kleinen Strand, sondern nur einen von Touristen überlaufenen und mit Wohnwagen zugeparkten Strand in der Knallsonne. Das Meer hatte wohl auch schon genug von den vielen Touristen und hatte sich etwas verebbt, was bedeutete, man musste ca. 1 km erst mal im Wasser waten, bis man auch nur ein bisschen schwimmen konnte.
Wir versuchten aber das Beste daraus zu machen. Waren wir doch in den letzten 2. 5 Tage soweite Strecken gefahren, nur um nochmal den Sommer genießen zu können und um zu erfahren wie weit das Meer nur wirklich weg ist.
Am Abend gings wieder zurück nach Wien. Zum Glück gab es an diesem Abend keinen Regen, aber kalt war es schon und Strand gab es auch keinen... Nächstes Jahr auf alle Fälle wieder, aber länger!

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