Abenteuerliche Reise nach Sibuyan

Wir sind im Internet auf die Insel Sibuyan auf den Philippinen gestossen. Das hat uns veranlasst 14 Tage später auf die Philippinen zu fliegen.

Die Reise begann mit einem Flug von Frankfurt nach Manila. Wir mussten eine Nacht in Manila in einem Hostel übernachten da unsere Fähre erst am nächsten Tag im Hafen von Batangas los ging. Am nächsten Morgen sind wir mit dem Taxi ganz früh 100 km nach Batangas gefahren, wo die Fähre schon auf uns wartete. Das Abenteuer ging schon auf der Fähre los. Wir fuhren mit einem uralten Schiff. Der Schlafraum war mit ca. 200 doppelstöckigen Feldbetten ausgestattet und bis zum letzten Platz belegt. Selbst Hühner und Schweine befanden sich an Bord. Die Reise mit der Fähre dauerte zwölf Stunden bis zu unserem Zielhafen Romblon. Wir fuhren an vielen philippinischen Inseln vorbei. Der erste Stopp war auf der Insel Tablas, wo schon einige Passagiere das Schiff verließen. Nach dem die Fähre den Hafen von Tablas verlassen hatte, nahmen wir Kurs auf die Mamorinsel Romblon, wo wir das Schiff verließen. Nach einer kurzen Stärkung in einer Bar ging es mit einem Pumpboat, das ist ein typisches philippinisches Auslegerboot aus Holz weiter.

Die Überfahrt von Romblon nach Sibuyan dauerte eine Stunde. Wir wurden von einem hohen Wellengang überrascht, kamen aber gut auf der Insel Sibuyan an. An einem Anlegesteg erwartete uns schon unser Gastgeber Reiner, der uns mit seinem Jeep abholte. Auf unbefestigter Straße die sich Sibuyan Nationalroad nannte, fuhren wir ca. 25 km für die wir eine Stunde gebraucht haben in das Haus von Reiner. Wir hatten dort ein Gästehaus mit Meerblick. Von dort aus konnten wir über den ganzen Strand schauen. Täglich bekamen wir frisch gebackenes Brot das so köstlich schmeckte. Der Fischer kam jeden morgen und verkaufte einen Teil seiner Ausbeute zu einem sehr geringen Preis. Ananas, Papayas und Bananen wachsen wild und jeder kann sich daran bedienen. Verhungern muss man auf dieser Insel nicht.

Die Menschen leben in Hütten aus Naturmaterialen und ernähren sich von dem was die Natur ihnen gibt. Auf der Insel Sibuyan gibt es weder eine Bank noch sonst eine Möglichkeit Geld abzuheben. Sollte man doch Bargeld benötigen muss man wieder mit einem Pumpboat auf eine Nachbarinsel fahren. Einkaufen kann man bei einem chinesischen Gemischtwarenhändler. Dort bekommt fast alles was man zum täglichen Leben braucht. Mit einem Motorrad fuhren wir los um die Insel Sibuyan zu erkunden.

Auf unserer Tour sahen wir unzählige Wasserfälle, kristallklares Wasser in dem man bis auf den Grund sehen konnte. Kinder sprangen vom Fels in das klare Wasser und hatten ihren Spaß. Wir machten mit einem philippinschen Führer einen Ausflug in den Dschungel, er erklärte uns auf unseren Weg Heilkräuter und deren Wirkung. Wir wollten auch noch auf den 2.000 Meter hohen Berg Mount Guiting, aber starker Regen lies dieses nicht zu. Die Flora und Fauna ist einfach paradiesisch.

Reisebericht als PDF
Autor: Brigitte Defiebre  09.02.2012 |  Beitrag hilfreich? Ja (1) | Nein

Kommentare zu Abenteuerliche Reise nach Sibuyan

Userbild Blinder Passagier Blinder Passagier: PIA (Schwarzwald) die Insel wäre ein absoluter Traum, wenn ich nicht bestohlen worden wäre. Pass, Bargeld, Kreditkarte, Impfpass, kurzum ALLES war weg. Die Polizei ( Police Senior Inspektor Rommel Batatan Carcellar) von Cajidiocan kann alles bestätigen, ich ärgere mich noch heute täglich.
Dafür waren alle anderen Bewohner umso herzlicher und schämten sich, dass einer Touristin sowas zustößt. Danke an Familie Fabreo in San Fernando (Seabreeze) (11.03.14)
Userbild Blinder Passagier Blinder Passagier: die Insel wäre ein absoluter Traum, wenn ich nicht bei Reiner bestohlen worden wäre. Pass, Bargeld, Kreditkarte, Impfpass, kurzum ALLES war weg. Die Polizei ( Police Senior Inspektor Rommel Batatan Carcellar) von Cajidiocan kann alles bestätigen, ich ärgere mich noch heute täglich.
Dafür waren alle anderen Bewohner umso herzlicher und schämten sich, dass einer Touristin sowas zustößt. Danke an Familie Fabreo in San Fernando (Seabreeze) (11.03.14)
Userbild banfilou banfilou: Ja, stimmt (fast) alles - aber bitte bitte vergreift euch NICHT an vermeintlich "wilden" Papaya oder Bananen!
Das Obst gehört IMMER jemandem - und vielleicht fresst ihr einem armen Insulaner das letzte Obst weg. Soviel gibt es nämlich davon nicht auf der Insel.
Wolfgang. (26.12.12)

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