Akureyri in Island – Eine bunte und freundliche Stadt
Golfen, Skifahren und den Duft frischer Blumen genießen - all das kann man in und um Akureyri in Island tun. Daneben lädt ein spannender Wald für Groß und Klein zu zahlreichen Aktivitäten ein.
Mit nur 14.000 Einwohnern ist Akureyri in Island die zweitgrößte Stadt des Landes. Um sie herum reihen sich zahlreiche Berge, die teilweise eine Höhe von bis zu 1.500 Metern haben. Ergänzt wird diese Atmosphäre durch etliche Birken und Kiefern, die zusammen eine sehr klare und wohlriechende Luft schaffen. Akureyri entwickelte sich in den früheren Jahren zu einem wichtigen Handelspunkt für dänische Seefahrer, weshalb zahlreiche Gehöfte in der Stadt entstanden sind. Im Jahr 1862 hatte sich bereits eine kleine Siedlung gebildet, die aus 286 Einwohnern bestand. Kurz darauf wurde Akureyri das Stadtrecht erteilt. Eine stetige Ausweitung der Ortschaft kam durch genossenschaftliche Fischereiunternehmen zu Stande, die ihren Höhepunkt im 19. Jahrhundert sowie im frühen 20. Jahrhundert erreichte. Auch wenn im Nordatlantik die Heringsbestände langsam aber sicher zurückgehen, kann dies die Stadt durch die Einnahmen des wachsenden Tourismus ausgleichen. Akureyri ist auf dem längsten Fjord in Island gelegen, weshalb man einen weiten Blick aufs Meer hinaus hat. So kann man beobachten wie die Fischerboote an- und ablegen und in die rauen Gewässer des Nordens hinaus fahren.
Die älteste Residenz und sehenswerte Kirchen
Die Bürger von Akureyri in Island schmücken ihre Häuser und ihre Vorgärten stets mit frischen und bunten Blumen, was für eine freundliche Atmosphäre sorgt. Diese wird zusätzlich durch die hellen Holzhäuser verstärkt. Die älteste Residenz der Stadt, mit dem Namen Laxadulshus, stammt aus dem Jahr 1795 und beherbergt eine faszinierende Ausstellung über die Geschichte der Stadt sowie ein kleines Café. Eine weitere interessante Sehenswürdigkeit in Akureyri sind die vielen Kirchen. So auch die Logmannshlio Kirche sowie die Akureyrarkirkja Kirche, welche eine Orgel mit 3.200 Pfeifen präsentiert.
Duftende Blumen, urige Pisten und der nördlichste Golfplatz der Welt
Die Einheimischen sind auch sehr stolz auf ihre botanischen Gärten, welche eine Vielfalt an Blumen zu bieten haben, die teilweise nur in solchen nördlichen Gefilden wachsen. Der erste Garten öffnete im Jahr 1912 und beinhaltete alle einheimischen Arten sowie einige Pflanzen aus Spanien und Neuseeland. Im Sommer können die Temperaturen in Akureyri auf bis zu 25 Grad steigen, weshalb sich diese Zeit besonders eignet den botanischen Gärten einen Besuch abzustatten und den Duft der Blüten zu inhalieren.
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Etwa eine Stunde von der Stadt entfernt, stößt man auf den Kjarnaskógur, welcher der am häufigsten besuchte Wald in ganz Island ist. Man findet dort einige Freizeiteinrichtungen vor, aber auch Spaziergänge auf angelegten Pfaden lassen sich dort bestens unternehmen. Ferner laden einige Skipisten in der Nähe des Waldes zu einer rasanten Abfahrt ein. Für Golfliebhaber bietet sich in der Nähe von Akureyri ein großer Golfplatz an, welcher der am nördlichsten gelegene weltweit ist. Auf ihm findet auch das jährliche Arctic Open statt.
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