Alb-Neckar-Radweg
Gerade im Sommer erfreuen sich Radtouren großer Beliebtheit. Der Alb-Neckar-Radweg ist dafür eine vielseitige Route.
Der Alb-Neckar-Radweg bietet je nach Route bis zu 270 Kilometer Radfahrspaß. Er ist sehr gut an das Bahnsystem sowie an die A 8 und die A 81 angeschlossen, sodass fast jeder Ort entlang der Route als Einstiegs- oder Endpunkt einer Tour angefahren werden kann. Für eine Gesamttour des Weges empfiehlt es sich mindestens drei Tage einzuplanen. Wer sich nicht so abhetzt, sondern den Radweg einigermaßen gemütlich zurücklegt, hat genug Zeit sich ein paar der interessanten Sehenswürdigkeiten rechts und links der Route anzusehen.
Startet man in Ulm, so gibt es schon dort das erste Highlight: den höchsten Kirchturm der Welt. Mit seinen über 161 Metern Höhe bietet der Turm des Ulmer Münster einen fantastischen Ausblick, der bei klarer Sicht bis zu den Alpen reichen kann. Am Fluss Blau entlang geht es von Ulm weiter nach Blaubeuren. Hier kann sich der Radfahrer dann erstmals entscheiden, über welche Schleife des Alb-Neckar-Weges er fahren möchte. Wählt er die Ostroute, gelangt er über die Albhochfläche nach Laichingen, während er im Westen die Möglichkeit bekommt sich das Tiefental und die Sontheimer Höhle anzusehen.
Über Neidlingen und Weilheim an der Teck gelangt der Radreisende nach Kirchheim an der Teck. Da er bis dorthin etwa 80 km zurückgelegt hat, könnte bei einer dreitägig geplanten Reise hier z.B. die erste Tagesetappe enden. Selbstverständlich kann aber auch jederzeit vorher oder nachher Rast gemacht werden. Ab Kirchheim an der Teck führt die Radroute weiter über Baltmannsweiler, Marbach, Heilbronn, Neckarsulm und Zwingenberg bis zum Endpunkt des Radweges in Eberbach. Auch auf dieser restlichen Radroute gibt noch einiges zu sehen. Marbach bietet z.B. als Geburtsstadt Schillers Kulturinteressierten einen Einblick in das einstige Leben und Wirken des Dichters, so kann etwa das Geburtshaus Schillers besichtigt werden oder auch das Schiller-Nationalmuseum. In Neckarsulm ist für den begeisterten Radfahrfan, aber auch für alle anderen, insbesondere das Zweiradmuseum einen Besuch wert.
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Der Alb-Neckar-Weg ist in großen Teilen geteert, nur einzelne Abschnitte sind Schotterwege. Der Verkehr entlang des Radweges kann als überwiegend ruhig eingestuft werden, sodass die Strecke in Teilen auch gut mit Kindern zu befahren ist. So sind von Ulm bis Blaubeuren wenig Anstiege und Abfahrten, ebenso von Heilbronn bis Eberbach. Diese letzte Radstrecke kann man auch gut mit einem Anhänger befahren.
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