Almen und Hütten im Nationalpark Berchtesgaden

Almen und Hütten im Nationalpark Berchtesgaden zeigen Urlaubern die vielseitigen Gesichtern der Alpen.

Almen und Hütten im Nationalpark Berchtesgaden sind nicht nur für Naturfreunde ein Refugium, sondern stellen auch für aktive Urlauber einen Rast- oder Übernachtungspunkt dar, der ebenfalls für eine Einkehr, mehrtägiges Hüttentrekking oder einen kompletten Hüttenurlaub genutzt werden kann. Der bayerische Nationalpark Berchtesgaden liegt im Landkreis Berchtesgadener Land und erstreckt sich auf einer Fläche von 211 Quadratkilometern in den Alpen. Seit 1990 ist er Teil des Biosphärenreservats Berchtesgaden, das von der UNESCO ausgewiesen wurde. Im Nationalpark Berchtesgaden erstreckt sich zwischen Königssee und Watzmann ein circa 235 Kilometer langes Netz aus Wegen und Steigen auf denen Ausflüge oder mehrtägige Touren möglich sind.

Die Almen und Hütten im Nationalpark Berchtesgaden finden sich in regelmäßigen Abständen an den touristischen Hauptrouten. Einen Grenzpunkt zwischen Deutschland und Österreich markiert die Neue Traunsteiner Hütte auf 1560 Metern Höhe. Sie stellt, ähnlich dem Watzmannhaus oder der Toni-Lenz-Hütte, einen Ausgangsort für Gipfelbesteigungen dar. Eine alpine Bergtour kann auch von der Blaueishütte aus beginnen. Sie führt über das Carl-von-Stahl-Haus, das Schneibsteinhaus bis hin zur Wasseralm. Erfahrene Wanderer können sich auch an hochalpinen Touren versuchen. Eine beliebte Route führt vom Riemannhaus zum Matrashaus auf 2941 Metern Höhe.

Wer hingegen während kleinerer Wanderungen eine Einkehr ohne Übernachtung bevorzugt, findet im historischen Wimbachschloss, in der Grünsteinhütte, in der Königsbachalm oder in der Mitterkaseralm einen Platz. Während einer Rundtour um des Königssee bieten die Gotzenalm, Sankt Batholomä oder die Kühroint-Hütte eine Übernachtungsmöglichkeit. Am Funtensee hingegen kann das Karlingerhaus genutzt werden. Vom Hugo-von-Beck-Haus sind auch kleinere Touren, wie beispielsweise auf dem Rundweg “Kleine Reibe” möglich. Ob nun die persönliche Wahl auf das Partscheller Haus, den Hirschbichl, das Kehlsteinhaus, die Wimbachgrieshütte, die Saletalm, das Störhaus oder das Ingolstädter Haus fällt, obliegt dem persönlichen Geschmack. Fest steht, dass während der saisonalen Öffnungszeiten die Almen und Hütten im Nationalpark Berchtesgaden eines der vielseitigen Gesichter der Alpen zeigen.

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Autor: krysz007  04.11.2010 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

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