Aloha - heute gehts ans andere Ende der Welt - nach Hawaii
Pazifik, schon der Name allein klingt verlockend. Genau dort liegen die kleinen Inseln ca. 4.000 Kilometer vom Amerikanischen Kontinent entfernt und bilden den 50. Bundesstaat der USA.
Aloha, so begrüßt man sich auf den Hawaii Inseln, die von uns aus gesehen am anderen Ende der Welt liegen. Das entfernteste lockt immer am meisten. Es kann jeder bestätigen, dass Hawaii sehr weit entfernt ist, vom Europäischen Kontinent. Es liegt nämlich genau unter uns. Hawaii klingt wie leise Südsee-Musik. Ein Flair von Aloha und wenn man die Augen schließt und an Hawaii denkt, sehen viele die gebräunten Mädchen am Strand tanzen mit ihren Hawaiiketten um den Hals. Da ist jedoch nicht alles, was die Inseln zu bieten haben. Es gibt die atemberaubenden Sonnenuntergänge, endlose Sandstrände, einsame Buchten und malerische Berge und Hügel. Hawaii hat Gegensätze.
Big Island, ist, wie der Name schon sagt, die größte Insel des Archipels. Dort findet man viele Vulkane, einer davon ist der Mauna Kea, der vom Fuß bis zum Gipfel 4.000 Meter misst. Einige brechen noch regelmäßig aus, der Mauna Kea jedoch ist zur Zeit erloschen, so dass die Siedlungen, die in der Nähe liegen, sich in Sicherheit wiegen können. Südlich des Mauna Kea liegt der Mauna Loa mit 4.169 Metern, ein aktiver Schildvulkan. Neben den Vulkanausbrüchen sind Erdbeben die am meisten auftretenden Naturkatastrophen. Vulkanische Beben sind meist sehr schwach, kündigen jedoch einen baldigen Vulkanausbruch an. Die meisten Strände in Hawaii sind mit schwarzem Sand bedeckt, der einst Vulkanasche war, so auch auf Big Island.
Aller Jahrmillionen bildet sich nahe den Hawaii-Inseln eine neue kleine Insel, die aus Vulkanasche entsteht. Insgesamt gehören 130 Inseln zu den Hawaiiinseln. Die größten sechs dieser Inseln sind: Big Island, Maui mit ihren malerischen Stränden, Lanai, eine etwas kleinere Insel, Molokai mit ihren einzigartigen Wasserfällen und Oahu mit der Hauptstadt Honolulu und dem schönsten Strand der Welt, dem Waikikistrand. Etwas weiter von der Inselgruppe abgeschnitten, liegt Kauai, die Insel mit den hohen Bergen und dem Waimea Canyon. Dafür, dass Big Island die größte aller Hawaii Inseln ist, hat sie ziemlich wenige Einwohner. Es leben nur 121.000 Menschen auf der Insel.
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Das Trinkwasser für die Bevölkerung der Inseln wird aus arthesischen Brunnen gewonnen. Der längste Fluss des gesamten Inselstaates befindet sich auf Oahu und heißt Haukonahua. Das tropische Klima der Insel führt dazu, dass sich 2.500 verschiedene Pflanzenarten auf der Insel verbreitet haben. An der Luvseiten der Bergketten wächst tropischer Regenwald. An der Leeseite jedoch ist die ursprüngliche Vegetation größtenteils zerstört. Nicht nur die Pflanzenwelt ist sehr vielseitig, auch die Tierwelt. Leider sind viele Tierarten mittlerweile bedroht, wie die Hawaiigans, die auch Nene genannt wird.
Geschichtlich gesehen hat die Inselgruppe einen anderen Namen, sie heißt nicht einfach nur "Hawaii-Inseln". 1779 landete nämlich James Cook auf Kauai, der nördlichsten Insel des Archipels und nannte die Inseln zur Ehre des 4. Earl von Sandwich, die Sandwich Islands. Seit dem sind sie ein beliebtes Reiseziel für Gäste aus der ganzen Welt. Jeder Gast wird am Abend erst einmal mit dem Hula-Hula begrüßt, dem ursprünglichen Tanz der Aufrufung der Götter.
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