Architektur in Berlin - Auf den Spuren Karl Friedrich Schinkels

Karl Friedrich Schinkel prägte mit seinen beeindruckenden und zahlreichen Bauwerken eingehend die Architektur in Berlin.

Karl Friedrich Schinkel wurde 1781 im brandenburgischen Neuruppin geboren und war einer der bedeutensten Architekten seiner Zeit. Er ging in Berlin zur Schule und absolvierte eine Ausbildung an der Berliner Bauakademie. Nach mehreren Studienreisen ins Ausland verwirklichte Schinkel nun auch seine eigenen Entwürfe in zahlreichen, beeindruckenden Bauwerken und prägte so die Architektur in Berlin. Auf den Spuren Karl Friedrich Schinkels zu wandeln ist in Berlin ein wahres Vergnügen für jeden Architekturliebhaber.

Um die 50 Kirchen, Schlösser, Brücken, Türme und andere Gebäude baute Schinkel in Berlin und Umgebung. Hier seien einige der schönsten und berühmtesten Beiträge des Baumeisters zur Architektur in Berlin zusammengefasst. Unter den Linden befindet sich die bekannte Neue Wache, die den klassizistischen Stil Schinkels veranschaulicht. Sie wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und anschließend rekonstruiert. Heute ist sie ein Denkmal für Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft und beherbergt eine Statue, die dem Bild Mutter mit totem Sohn von Käthe Kollwitz nachempfunden ist.

Am Lustgarten steht das Alte Museum, welches heute die Antikensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin beinhaltet und zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Ebenfalls in Mitte befindet sich das Schauspielhaus auf dem Gendarmenmarkt. Das Schauspielhaus, welches heute eigentlich offiziell Konzerthaus heißt, ist durch seine breite Eingangstreppe und das Säulen-Giebel-Dach eines der imposantesten Objekte der Archtitektur in Berlin. Ein weiterer wichtiger Bau auf den Spuren Karl Friedrich Schinkels ist die Friedrichswerdersche Kirche auf dem Schinkelplatz in Mitte. Sie ist im neugotischen Stil erbaut worden und beherbergt heute das Schinkel-Museum.

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Aber viele weitere Werke des einzigartigen Baumeisters prägen die Architektur in Berlin. Auf den Spuren Karl Friedrich Schinkels lässt es sich weiterhin beim Besichtigen des Tegeler Schlosses, des Schlosses Charlottenhof, der Luisenkirche, der Schlossbrücke, des Schlosses Klein-Glienicke, des Schlosses Babelsberg, der Elisabethkirche oder des Mausoleums für Königin Luise in Berlin wandeln.

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Autor: hennschenstar  16.10.2010 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

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