Ausflug von Fuerteventura zur Isla de Lobos

Die kleine Insel Isla de Lobos ist eine unbewohnte Insel nördlich von Fuerteventura. Mit ihrer verträumten Umgebung und den romantischen Buchten ist sie ein lohnendes Ausflugsziel.

Nördlich der Kanarischen Insel Fuerteventura und südlich von Lanzarote in der Meerenge El Río liegt die kleine, unbewohnte Insel Isla de Lobos. Mit der Fähre gelangt man in ungefähr 15 Minuten von dem im Norden von Fuerteventura gelegenen Ort Corralejo nach El Muelle auf der Isla de Lobos. Von hier aus kann man die nur ca. 5 km² große Insel zu Fuß erkunden. Allerdings ist nicht die gesamte Insel für die Allgemeinheit freigegeben, da sie seit 1982 unter Naturschutz steht. Ein Bereich ist als Reservat gekennzeichnet und darf nicht betreten werden, da man die teilweise nur hier zu finden Pflanzenarten schützen will.

Berg Montaña de Lobos

Eine gute Möglichkeit sich einen ersten Eindruck über die Isla de Lobos zu verschaffen ist eine Wanderung zu dem höchsten Berg der Insel, dem Montaña de Lobos. Er hat eine Höhe von knapp 130 Metern und bietet einen beeindruckenden Blick über die Insel bis hin zur Nachbarinsel Fuerteventura. Beim Wandern über die Isla de Lobos kann man immer wieder kleine, natürliche Vulkanöfen sehen, die die Einheimischen Hornitos nennt. Es gibt sie überall auf dem unwirtlichen Land, dem Malpaís. Auch alte Zisternen der Bauern, die dort im 19. Jahrhundert lebten, kann man noch auf der Isla de Lobos finden. Auf jeden Fall sollte man Badebekleidung zu einem Besuch der Insel mitnehmen, denn es gibt zahlreiche Strände und Buchten mit weißem Sand. Ideal zum Baden und Relaxen ist beispielsweise der Strand Playa de Concha.

Verpflegung muss man nicht allzu viel mitnehmen, denn in dem malerischen Dörfchen Casas del Puertito, das nicht weit von dem Fähranleger entfernt ist, laden zwei gemütliche Restaurants zum Verweilen ein. Bei typisch kanarischen Spezialitäten und einem Gläschen Landwein kann man seinen Urlaub so richtig genießen. Das Dorf bietet einen guten Einblick in das ursprüngliche Leben, denn hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein.

Leuchtturm Faro de Martiño

Im Norden der Isla de Lobos befindet sich der Leuchtturm Faro de Martiño, der im Jahr 1865 in Betrieb genommen wurde. Als 1968 der Leuchtturm automatisiert wurde, verließ der letzte Leuchtturmwächter Antonio Hernández Páez, der meist nur Antoñito el Farero genannt wurde, den Turm und die Insel. Interessanterweise wurde die Töpferin und Schriftstellerin Josefina Pla, deren Eltern aus Paraguay stammten, im Jahr 1909 in dem Leuchtturm der Isla de Lobos geboren.

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Autor: Amanda Hernandez  28.11.2011 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

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