Auslandssemester Australien
Viele Studenten zieht es für ein Austauschsemester nach Down Under. Für einen Austausch in Australien sollte man Organistionstalent mitbringen. Zu meistern ist das aber allemal.
Studenten, die aus dem deutschen Unialltag ausbrechen möchten, zieht es meist ans andere Ende der Welt nach Australien. Vorteile sind die exotische Lage, die unbekannte Natur, gute Jobmöglichkeiten und die Englische Sprache. Wer nach einem Austausch sucht, wird meist schon an der eigenen Uni fündig. Die meisten deutschen Hochschulen besitzen Abkommen mit Partnern in Australien, welche den Studenten einen Gang ins Ausland so leicht wie möglich machen. Meistens fallen Studiengebühren und z. T. sogar Wohnkosten weg. Wer keine Partnerstipendien bekommt, kann sich beim Auslands-Bafög um Unterstützung bemühen und bekommt je nach Einkommen der Eltern einen Hilfszuschuss zum Austauschstudium in Australien.
Metropolen wie das weltoffene Sydney und das kultige Melbourne sind selbstverständlich erste Wahl unter den studentischen Weltenbummlern. Ebenfalls werden Orte wie Brisbane, Perth an der Westküste und das tasmanische Hobart immer beliebter. Für welche Fachrichtungen die verschiedenen Universitäten ausgelegt sind, sollte man zuvor mit dem Büro für Internationale Angelegenheiten an seiner Heim-Uni abklären. Die eigene Hochschule unterstützt zumeist bereitwillig bei der Organisation des Aufenthalts.
Praktisch sind weiterführend die vielen internationalen Programme für Austauschsemester, die sich auch auf Australien konzentrieren. Viele Universitäten bieten eigene Kurse für Austauschstudenten an, die allerdings von den Studierenden selbst finanziert werden müssen. So gesehen ist die Inanspruchnahme eines Partnerschaftsvertrages zwischen der eigenen Universität und einer Hochschule in Australien immer besser. In sein Budget sollte man auch die große Entfernung zum Kontinent Down Under einrechnen. Flüge nach Australien sind nicht gerade billig. Im Vorfeld seines Austauschstudiums sollte man daher bereits einige Euros in der Rückhand haben, um An- und Heimreise finanzieren zu können. Teilweise kann man aber auch für diese Mobilitätskosten bei deutschen Institutionen Unterstützung suchen. Neben dem Bafög und DAAD sind politische Stiftungen die erste Adresse, an die man sich dafür wenden sollte. Einmal in Australien angekommen, wird der Organisationsstress erheblich geringer. Die australischen Universitäten kümmern sich zumeist umfangreich um die Teilnehmer am Austauschstudium. Kulturprogramme und Trips ins Outback gehören dabei genauso selbstverständlich dazu, wie praktische Hilfe beim Einleben in den Uni-Alltag.
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