Ayacucho - Peru: Tradition, Kultur

Ayacucho - Peru. Hier kann man das traditionelle Leben Perus kennenlernen, in der Gegend etwas wandern gehen oder die "ruinas" des Volkes der Huari entdecken.

Ayacucho ist ein für Peru noch recht außergewöhnliches Reiseziel. Dennoch gibt es hier viel zu entdecken:

Als Erstes zu nennen ist die "plaza de armas", wohl eine der schönsten ihrer Art in Peru. In deren Umkreis sind zahlreiche recht günstige Unterkünfte zu finden. Besonders schön ist es auch, in die Höfe der Häuser rund um die "plaza de armas" einzutreten. Meist ist dies ohne Probleme möglich. Belohnt wird man mit schönster Kolonialarchitektur. Außerdem lohnt es sich, die "pampa de quinua" zu erkunden - hier kann man auf Pferden die Umgebung des Dorfes Quinua erkunden und den Obelisken, der an die Schlacht erinnert, die die Kolonialmächte vertrieb, bewundern.

Auch die Ruinen des Volkes der Huari sind beeindruckend.  Wandern ist in der Umgebung zwar bei den Einheimischen nicht an der Tagesordnung, aber sehr gut möglich und aufgrund der Vegetation interessant. Die Ruinen sind relativ weitläufig und deswegen ist man meist mehrere Stunden unterwegs. Da sich die Ruinen einige km außerhalb Ayacuchos befinden (ca. 20 min in Taxi oder Combi) ist es sinnvoll, sich zur "Estacion de Huanta" zu begeben und von dort mit dem Taxi oder einem Combi loszuziehen. Um die "Estacion de Huanta" zu finden, kann man einfach ein Mototaxi nehmen oder Einheimische um Rat fragen.

Das wirklich Besondere an der Stadt Ayacucho ist aber, dass hier noch so richtig traditionelles Leben zu sehen ist . Frauen in Tracht sind in Ayacuchos Stadtbild keine Seltenheit. Auch der traditionelle Markt von Ayacucho ist ein Erlebnis und bringt wohl die meisten Touristen ins Staunen.

Ayacucho besitzt über 33 Kirchen; wie die Legende sagt, für jedes Lebensjahr Jesu eine! Auch ist die Stadt berühmt für ihre Feste. Kaum eine Woche in der nicht wieder ein Fest zu Ehren eines Heiligen ansteht. Diese Feste sind aber immer eine heitere, oft feucht-fröhliche Angelegenheit und bieten Gelegenheit bis in die frühen Morgenstunden Ayacucho und auch die traditionelle Musik der Stadt zu genießen. Auch sonst bietet das Nachtleben Ayacuchos einiges: So kann man z.B. gemütlich im Pub "Magia Negra" ein Bier oder einen Cocktail schlürfen und sich schon fast wieder wie in Europa fühlen, oder auch in den zwei Discos um die Ecke  zu Cumbia abtanzen.

Wie erreicht man Ayacucho? Selbstverständlich per Bus oder auch per Flugzeug ab Lima. Die Busfahrt dauert ca. 9 - 11 Stunden; die teuerste Variante kostet ca. 25 Euro, wobei als Unternehmen meistens Cruz del Sur oder Expreso Molina empfohlen werden. Die Strecke führt über einen fast 5000 m hohen Pass, für Empfindliche ist die Mitnahme von Medikamenten daher empfehlenswert.

Reisebericht als PDF
Autor: philo  23.04.2010 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

Dein Kommentar zu Ayacucho - Peru: Tradition, Kultur

Weiterführende Inhalte zu Ayacucho - Peru: Tradition, Kultur

Weiterführende Reisetipps

loading...
;