Bayreuther Festspiele 2010 - Richard Wagner Oper

Vom 25. Juli bis 28. August 2010 verwandelt sich Bayreuth wieder in ein kulturelles Zentrum der Musik Richard Wagners.

Einmal im Jahr treffen sich alle Liebhaber von Richard Wagner Opern in der sonst so verschlafenen Stadt Bayreuth, um im berühmten Festspielhaus auf dem Grünen Hügel, das in den Jahren 1873-1875 erbaut wurde, die außergewöhnliche Atmosphäre und die unvergleichliche Akustik zu genießen. Alljährlich wird dabei eine Auswahl aus Wagners zehn Hauptwerken aufgeführt, die schon viele Sänger, Regisseure, Dirigenten und Bühnenbildner international bekannt gemacht haben.

In diesem Jahr werden die Bayreuther Festspiele mit einer Neuinszenierung von "Lohengrin" unter der musikalischen Leitung von Andris Nelsons und der Regie von Hans Neuenfels eröffnet. Zum letzten Mal wird 2010 "Der Ring des Nibelungen" in der Inszenierung von Tankred Dorst zu sehen sein; komplettiert werden die Richard Wagner Festspiele durch die Aufführung von "Parsifal" unter der Leitung von Stefan Herheim sowie der Oper "Die Meistersinger von Nürnberg" in der Deutung von Katharina Wagner.

Wer das Gesamtkunstwerk live miterleben möchte, hat es nicht leicht: Denn der Andrang ist groß und die Chance, eine der begehrten Eintrittskarten zu erstehen, relativ gering. Im Durchschnitt wartet der gewöhnliche Kartenbesteller rund sieben Jahre, bis er eine der Karten für die Bayreuther Festspiele ergattern kann. Viele Gäste reisen auch aus dem Ausland - vor allem aus Frankreich, Japan und den USA - an, um bei  einer Richard Wagner Opernaufführung in der "Weltstadt auf Zeit" dabei zu sein.

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Wer sich für Festspielkarten bewerben möchte, sollte sich spätestens bis Ende September des Vorjahres an das Kartenbüro der Bayreuther Festspiele wenden oder aber auch als Zaungast der Eröffnungsvorstellung beiwohnen, um die internationalen Prominenten zu beobachten, wie sie über den roten Teppich ins Festspielhaus schreiten. Außerdem besteht Möglichkeit an einer Führung teilzunehmen, bei der man den Orchestergraben, der in Bayreuth vom Zuschauerraum aus nicht sichtbar ist, begutachten kann. Aus diesem Grund besteht für die Mitglieder des Orchesters auch keine Kleiderordnung, wodurch sie sich in den Pausen ganz unerkannt unter die Festspielgäste mischen können.

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Autor: freiraumfabrik  29.04.2010 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

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