Benzinpreise USA - Tanken in USA
Tanken in den USA kann zum Erlebnis werden. Der Artikel verrät, mit welchen Preisen man rechnen und worauf man besonders achten muss.
In den USA ist es üblich, auch für kurze Strecken das Auto zu nehmen. Deshalb empfiehlt sich auch für europäische Touristen im Urlaub oder für Geschäftsleute die Anmietung eines PKW. Allerdings sollte man bei einem Aufenthalt in New York City unbedingt auf ein Auto verzichten. Generell ist es günstiger den Mietwagen schon von zu Hause aus zu buchen, auch wenn es in den USA flächendeckend Autovermietungen gibt. Die Anmietbedingungen können unterschiedlich sein und sollten direkt beim Mietwagenunternehmen erfragt werden. Wer in den USA mit einem PKW unterwegs ist, sollte den nationalen Führerschein und auch eine englische Übersetzung von diesem mitführen. Um allerdings auf der sicheren Seite zu sein, sollte man auf die Mitnahme des Internationalen Führerscheins nicht verzichten.
Um zu Tanken fährt man in den USA zu einer petrol station. Die Oktanzahlen stimmen mit denen in Europa nicht überein. Braucht man Normalbenzin, was bei den meisten Fahrzeugen getankt wird, greift man an der Zapfsäule zu regular mit Oktanzahl 87. Plus hingegen mit Oktanzahl 89 und premium mit Oktanzahl 92 bringt kaum Vorteile, ist aber teurer als regular. Der Dieselpreis ist in den USA höher als der Benzinpreis, aber es gibt kaum Fahrzeuge, die mit Diesel befüllt werden müssen.
Die Benzinpreise in den USA werden immer pro Gallone angegeben. Eine Gallone sind 3,79 Liter. Es gibt zum Teil große Differenzen zwischen den Bundesstaaten, zum Beispiel sind die Kraftstoffpreise in Oregon und Kalifornien generell höher als in anderen Bundesstaaten. Groß sind auch die Unterschiede zwischen den Großstädten und den ländlichen Gebieten. Auf dem Land ist das Benzin eher billig. Auch in den Nationalparks und an der Autobahn wird Tanken zum teuren Spaß. Meist liegen die Spritpreise in den USA für regular zwischen 2,40 US-Dollar und 2,60 US-Dollar pro Gallone, für plus zwischen 2,50 US-Dollar und 2,80 US-Dollar und für premium zwischen 2,70 US-Dollar und 2,90 US-Dollar. Diesel ist noch teurer und kostet zwischen 2,80 US-Dollar und drei US-Dollar.
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Das Bezahlsystem an den amerikanischen Tankstellen ist, im Gegensatz zum Europäischen, unterschiedlich. Es gibt mehrere Möglichkeiten. Zum Einen ist es weit verbreitet, direkt an der Zapfsäule die Kreditkarte einzuführen und dann mit dem Tanken zu beginnen. Sollte es an der Zapfsäule keine solche Einsteckvorrichtung geben, muss man beim Tankwart im Vorhinein bar oder mit Kreditkarte zahlen. Dafür sollte man wissen, wie viel man tanken möchte, was nicht immer leicht abzuschätzen ist. Genauso gibt es aber auch Tankstellen, an denen der gesamte Tankvorgang vom Tankwart übernommen wird. Allerdings ist der Benzinpreis hier auch höher. In seltenen Fällen findet man aber auch Tankstellen, die nach europäischem Vorbild funktionieren, man also zuerst tankt und dann bezahlt. Beim Tankvorgang sollte man beachten, dass man meistens den sogenannten Noozle zuerst anheben und nach dem Tanken wieder absenken muss.
In den großen Ballungsgebieten ist das Tankstellennetz sehr dicht ausgebaut und die meisten haben 24 Stunden geöffnet. In den ländlicheren Gebieten kann es mitunter schwieriger werden eine Tankstelle zu finden, die auch nachts geöffnet hat. Außerdem wird hier oft nur Bargeld akzeptiert. Es empfiehlt sich demnach, neben der Kreditkarte, auch immer ein wenig Bargeld bei sich zu haben, damit man nicht plötzlich mit leerem Tank da steht.
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