Berlin anders erleben - Abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten

Berlin hat nicht nur bekannte Sehenswürdigkeiten zu bieten, sondern besitzt auch nicht so bekannte, jedoch sehr schöne Orte.

Berlin assoziiert man häufig mit den Begriffen Hauptstadt Deutschland, Regierungsstadt, Brandenburger Tor, Fernsehturm und Reichstag. Aber auch in der 3,5 Millionen-Metropole gibt es nicht nur die bekannten Sehenswürdigkeiten zu bestaunen, denn auch abseits der Sightseeing Spots gibt es einiges Unbekanntes, was für den Besucher interessant sein könnte. Berlin ist eine sich ständig wandelnde Metropole, die immer wieder neue Eindrücke und Erlebnisse für den Besucher schafft und mit dem unkomplizierten, unkommerziellen Charme lockt.

Sehr bekannt in Berlin ist die Currywurst, die es an jeder Ecke und an jeder Sehenswürdigkeit zu kaufen gibt. Die Berliner jedoch kaufen scheinbar nur bei der Imbissbude Curry36 ein. Ginge es nach den Einwohnern, wird hier die beste Currywurst Berlins verkauft. Zu erreichen ist die Fritten- und Currywurstbude über die U-Bahn-Station Mehringdamm. Sie liegt im Herzen Berlins.  Hier kann man wählen ob man eine Wurst mit oder ohne Darm essen möchte. Nach einer Stärkung geht es in die Gärten der Welt.

"Die Gärten der Welt" ist ein Erholungspark im östlichen Berliner Bezirk Marzahn. Erreichbar ist dieser über die S7-Haltestelle Marzahn und dem Bus 195. Die Hauptsaison in der Parkanlage ist von Ende März bis Anfang November. Eine Tageskarte für Erwachsene kostet 3,00 Euro, Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren bezahlen 1,50 Euro. In der Gartenanlage ist für jeden etwas geboten. Hier laden japanische oder chinesische Gärten zum Verweilen und Staunen ein, ebenfalls gibt es koreanische, italienische und balinesische Gärten. Ein Irrgarten sorgt für Spaß und Spannung. Im Moment befindet sich auch ein christlicher Garten im Bau.

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Wer echtes, typisches Berliner Leben kennenlernen möchte, sollte in den Bezirk Neukölln fahren. Oftmals gerät dieser Berliner Bezirk negativ in die Schlagzeilen, wer jedoch einmal ab dem U-Bahnhof Hermannstr. entlang bummelte, kann sicherlich anderes bestätigen. Hier fühlt man sich an einen anderen Ort versetzt. Viele türkische, indische und chinesische Geschäfte reihen sich der Hermannstraße entlang und bieten viele Gegenstände und Lebensmittel aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen an. Ein Bummel lohnt sich.

Befindet man sich an dem Bahnhof Potsdamer Platz, sieht man das bekannte Sony Center und das naheliegende Hotel Ritz Carlton. Rund um den Potsdamer Platz stehen sehr viele, neue Hochhäuser, die in den 90er Jahren aufgebaut worden sind. Läuft man jedoch an der ersten Ampel des Platzes geradeaus weiter in Richtung dem S-Bahnhof Anhalter Bahnhof sieht man auf der rechten Seite zwischen all den modernen Hochhäusern ein kleines, älteres Haus. Dieses Haus hat den 2. Weltkrieg überlebt und ist trotz des Baubooms in den letzten Jahren erhalten worden.

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Autor: SchranZzy  05.07.2010 |  Beitrag hilfreich? Ja (1) | Nein

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