Berlin - Eine Millionenmetropole und Hund, geht das?

Wer eine Reise nach Berlin mit Hund plant, sollte sich vorher über die wichtigsten Regeln, Leinenzwang, Hundeauslaufgebiete und Übernachtungsmöglichkeiten informieren

Als Hundebesitzer hat man es nicht immer leicht auf Reisen zu gehen. Wer eine Reise nach Berlin mit Hund plant, sollte sich vorher über wichtige Regeln informieren. Die vielen Sehenswürdigkeiten Berlins sind bei ausgiebigen Spaziergängen durch die Hauptstadt auch mit Hund zu bewundern. Da es in Berlin sehr viele Hunde gibt, ist es meist kein Problem, den Hund mitzunehmen. Wenn man die wichtigsten Regeln beachtet, steht einem entspannten Urlaub mit Hund in Berlin nichts in Weg.

Regeln für Hundebesitzer

In den öffentlichen Verkehrsmitteln der BVG in Berlin dürfen Hunde problemlos mitfahren, sie müssen allerdings entweder einen Maulkorb tragen oder in einer Tasche transportiert werden. Sonderlich streng wird dieses Gesetz jedoch nicht kontrolliert und in der U-Bahn sieht man selten Maulkorbträger. In den meisten Kaufhäusern, Restaurants und Cafés sind Hunde kein Problem. Auf Spielplätzen, an speziell gekennzeichneten Badestellen und Liegeweisen ist die Mitnahme von Hunden verboten.

In Berlin ist man verpflichtet Hundekot zu entfernen. Dies wird je nach Lage und Bezirk mehr oder weniger stark befolgt. Es bietet sich auf jeden Fall an, immer Hundekotbeutel dabei zu haben. Überall in der Stadt finden sich aber auch Automaten, an denen die praktischen Pappboxen für Hundekot kostenfrei mitgenommen werden können. Jeder Hund ist verpflichtet ein Halsband bzw. Geschirr zu tragen, an dem Name und Adresse des Halters befestigt sind. Auch die Steuermarke sollte immer gut sichtbar getragen werden. Hunde, die ihren Hauptsitz in Berlin haben sind generell verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung zu besitzen und eine Identifikationschip implantiert zu haben. Für die unter das Kampfhundgesetz fallenden Hunde gilt eine generelle Maulkorbpflicht. Zusätzlich benötigt der Besitzer einen speziellen Haltungsnachweis für das Tier.

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Tierärzte

Für jeden Hundebesitzer ist es wichtig im Falle einer Erkrankung des Hundes schnell Hilfe zu finden. Bei ca. 100.000 Hunden in Berlin gibt es natürlich auch sehr viele Tierärzte. Montag bis Freitag wischen 9.00 und 19.00 Uhr ist es kein Problem einen Tierarzt zu finden. Voranmeldungen sind bei den meisten Ärzten nicht nötig. Und auch Nachts und am Wochenende haben Notfallkliniken geöffnet. Auch gibt es mobile Tierärzte, die 24 Stunden-Dienst leisten und damit jederzeit im Notfall für den Hund da sind.

Hundeauslaufgebiete

Grundsätzlich gilt in allen Berliner Grünanlagen Leinenzwang für Hunde. Das Ordnungsamt kontrolliert dies ziemlich häufig und wenn man nicht schnell genug verschwunden ist, muss man mit einem Bußgeld ab 25 Euro rechnen. Trotzdem lassen sich die meisten Hundebesitzer nicht davon abschrecken. Wer seinen kleinen Liebling lieber legal von der Leine lassen möchte, findet in jedem Berliner Bezirk umzäunte Freiläufe oder Hundeausläufe, die immer gut besucht sind.

In Tempelhof gibt es auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof gleich drei relativ große Hundeausläufe, die immer gut besucht sind, so dass sich die Hunde untereinander beschäftigen. Besonders schön ist auch der Schlachtensee. Die Runde um den Schlachtensee ist eine beliebte Strecke für Spaziergänger, Jogger und Hundebesitzer. Auf der einen Seite des Sees ist ein Naturschutzgebiet und dadurch Leinenzwang. Die andere Seite ist jedoch ein gekennzeichnetes Freilaufgebiet und bietet jede Menge Platz zum austoben. Im Winter kann man nach länger Frostzeit auch quer über den See laufen und im Sommer ist der Schlachtensee einer von Berlins beliebtesten Badeseen. Eine weitere Hundebadestelle befindet sich direkt im Berliner Grunewald. Aber auch in allen anderen Bezirken befinden sich Hundeausläufe, so dass auch der Hund bei einem Ausflug oder einer Reise nach Berlin viel Spaß hat. Sehr zentral liegt zum Beispiel auch der Hundeauslauf im Mauerpark in Prenzlauerberg oder in der Hasenheide in Berlin Kreuzberg.

Übernachten

Wer in Berlin mit Hund übernachten möchte, hat die Auswahl zwischen vielen Ferienwohnungen, Apartments und Gästezimmern, die auf Hundebesuch eingestellt sind. Auch das Berliner Pfötchenhotel ist eine alternative für Hundebesitzer. Hier kann der Hund auch mal ohne Herrchen einen Tag oder eine Nacht einquartiert werden. Bei Hotels sollte man auf jeden Fall vorher anfragen, wenn man seinen Hund mitnehmen möchte. Je nach Hotel wird insbesondere bei kleinen Hunden gern eine Ausnahme gemacht.

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Autor: Adventuremuffel  05.01.2011 |  Beitrag hilfreich? Ja (2) | Nein (1)

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