Berlin und der Stadtteil Spandau
Spandau ist vielseitig und sehenswert. Der Bezirk gehört seit 1920 zu Berlin und ist nicht nur wegen des jährlich stattfindenden Weihnachtsmarktes bekannt.
Erst im Jahre 1920 wurde der Stadtteil Spandau (früher Spandow) in die Großstadt Berlin eingemeindet. So ganz hat sich der gebürtige Spandauer noch nie zugehörig zu der großen Metropole Berlin gefühlt und auch heute noch findet man an vielen Haltestellen, Straßen und Bahnhöfen den Zusatz „Berlin-Spandau“. Heutzutage ist das wasser- und waldreiche Spandau ein Bezirk der Großstadt von Berlin und gliedert sich in die Neustadt und die Altstadt. Knapp 35.000 Einwohner zählt Spandau bei einer Fläche von gut 8 km². Der Bezirk ist eine recht gut gelungene Kombination aus Wirtschaftsstandort, Wohngebieten und Erholungsgebieten. Der Altstadtbereich wurde in den Jahren 1978 bis 1989 umgestaltet und bildet heute den kulturellen Mittelpunkt von ganz Spandau.
Spandau und sein Weihnachtsmarkt
Der Spandauer Weihnachtsmarkt unter historischer Kulisse zählt zu den schönsten Weihnachtsmärkten von ganz Deutschland und zieht jedes Jahr Besucher aus aller Welt an. Altertümliche Kulissen sorgen dabei mit einer dezenten Beleuchtung und allerlei Handwerklichem für eine wunderschöne Stimmung. Auf dem Marktplatz gibt es Tiere und allerlei Darbietungen zu bestaunen und der Glühwein lässt frostige Hände und Herzen schnell warm werden. Von der Kirche St. Nikolai zieht sich der Markt hin bis zum Rathaus von Spandau, wo auch Kinder ihr Paradies mit Karussell und Rummel finden. Dennoch bleibt der Spandauer Weihnachtsmarkt gemütlich sowie beschaulich und ist damit weit entfernt vom Trubel eines üblichen Jahrmarktes.
Spandau und seine Sehenswürdigkeiten
Die Wiege Spandaus liegt sicherlich im Bereich der Zitadelle und des Juliusturms. Die Renaissance-Festung liegt direkt am Ufer der Havel und beherbergt sowohl ein Museum als auch eine Freilichtbühne. Ein Restaurant sorgt für das leibliche Wohl der Gäste und die zahlreichen Fledermäuse haben hier ihr eigenes Hotel. Konzerte vor der historischen Kulisse sind sehr beliebt, aber nach 22 Uhr darf keine laute Musik mehr erschallen, um die dort heimischen Fledermäuse nicht zu stören. Neben der Festung gibt es auch noch einen gesonderten Bereich für Open-Air-Festivals, doch auch hier gilt die 22-Uhr-Grenze. Fast gegenüber der Spandauer Zitadelle findet man den Kolk. Dieser Bereich stammt zum Teil noch mit seinen kleinen und manchmal schiefen Fachwerkhäusern aus dem 16. Jahrhundert und lädt zum gemütlichen Flanieren ein. Die Kirche St. Nikolai im Altstadtbereich stammt aus dem 15. Jahrhundert, während die Kirche St. Marien und das wunderschöne Rathaus aus der Jahrhundertwende stammen.
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Spandau – Allgemeines
Nicht nur für Liebhaber der Schifffahrt ist die Spandauer Schleuse recht interessant, verbindet sie doch die Untere Havel mit der Oberen Havel. Die Ursprünge stammen aus dem 13. Jahrhundert. Spandau ist erfolgsverwöhnt mit vielen Sportvereinen und hat darüber hinaus mit seinem Kulturhaus eine Institution geschaffen, die Künstlern und Liebhabern guter Kunst gleichermaßen eine besondere Begegnungsstätte bietet. Der Bezirk Spandau versprüht einen eigenwillig charmanten Charme und hat sich zu einem sehenswerten Stadtteil Berlins entwickelt, der sehr gekonnt moderne Zeiten mit langjähriger Geschichte verbindet.
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