Betreuter Urlaub für Senioren 60plus – ein neues Modell mit Zukunft

Ob in einer Senioren-WG als Selbstversorger oder in einem Gästehaus mit Service; ein betreuter Urlaub mit allen Annehmlichkeiten kann ein erster erfolgreicher Test für eine spätere Lebensform sein

Es ist mittlerweile keine neue Erkenntnis mehr, dass die Senioren 50plus, 60plus oder älter sowohl gesellschaftlich als auch volkswirtschaftlich ein interessantes Klientel sind. Das hat unter anderem auch die Tourismusbranche erkannt. Sie ist permanent auf der Suche nach neuen Interessenten und attraktiven Zielen. Bei der recht neuen Form eines Urlaubes für die Älteren geht um ein praxisnahes Angebot. Gemeint ist ein – oft auch längerer – Urlaubsaufenthalt in einer Senioren-WG, alternativ als betreutes Wohnen.

In Deutschland verbreitet sich dieses Angebot mehr und mehr. Das Wohnen und Leben in einer Seniorengemeinschaft auf Zeit ist eine Probe, eine Art Test, ob und wie es einem zusagt. Das geht hin bis zu der Überlegung, ob eine solche Lebensform einmal eine Dauerlösung sein könnte. Das Gästehaus, also das Domizil, ist von der Grundfläche her so angelegt, dass mehrere Wohn- und Schlafräume vorhanden sind, einzeln oder zu zweit nutzbar. Einrichtung und Ausstattung ähneln der in einem Hotel. Ferner gibt es Gemeinschaftsräume, Gemeinschaftsküche sowie auch einen gemeinschaftlich nutzbaren großen Garten, ein Muss. Bei Bedarf können Wohnräume zu Wohneinheiten verbunden werden. Das ist sicherlich nicht alles neu.

Doch hinzu kommt ein seniorengerechter 24-Stunden-Service. Dazu zählt eine Rufbereitschaft für Arzt- und Krankenfahrten, und natürlich auch für akute Behandlungen. Ärztliche und medizinische Versorgung werden organisiert und auch koordiniert. Ein ortsansässiger Pflegedienst steht mit Personal, Knowhow und Service zur Verfügung. Mobilitätshilfen aller Art werden vermittelt und Medikamente ins Haus geliefert. Der Urlaubsaufenthalt wird durch mehrmalige wöchentliche Reinigung sowie regelmäßigen Wäscheservice erleichtert und Waschmaschine sowie Trockner sind im Haus vorhanden.

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Das originäre WG-Gefühl entwickelt sich dann durch die Gemeinschaft aller Gäste. Sie sind sozusagen Selbstversorger und Selbstverbraucher, also Urlauber. Sie organisieren ihren eigenen Tagesablauf. Und das immer in dem sicheren Gefühl, dass bei Problemen im Ablauf des Alltages sofort und fachlich geholfen wird. Jeder engagiert sich im Sinne und zum Wohle der Urlaubs-Haushaltsgemeinschaft. Bei näherem Kennen kann durchaus auch ein saisonaler Senioren-WG-Urlaub verlebt werden, beispielsweise in der Adventszeit, zu Weihnachten an Silvester und Neujahr oder in einer anderen passenden Jahreszeit. Das ist unter anderem direkt an der Nordseeküste in Norddeich, dem Fährhafen zu den Inseln Juist und Norderney, in Rottenbuch in Oberbayern, oder auch in Bad Hindelang in den Bayerischen Alpen möglich.

Nach Ende des Urlaubes in einer Senioren-WG, sei es an der See oder in den Bergen, kann in Ruhe und Muße ein Resümee gezogen werden, um Für und Wider einer solchen Urlaubsform abzuwägen. Und dann kann eines Tages sicherlich auch die Frage beantwortet werden, ob das Alter als Singledasein oder in einer Gemeinschaft verbracht werden soll. Solange das noch nicht feststeht, gibt es ja immer noch die Gelegenheit zu einem nächsten, zweiten und weiteren betreuten Urlaub 60plus, bei einem stetig wachsenden Angebot an schönen und passenden Häusern.

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Autor: behaltmann  10.01.2011 |  Beitrag hilfreich? Ja (11) | Nein

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