Brisbane und Umland - Stand von der Sunshine Coast bis zur Gold Coast

Die Gold Coast und die Sunshine Coast gehören zu den beliebtesten Urlaubsstränden von Australien. Beide liegen vor der Haustür von Brisbane.

Sandstrand ist im Großraum Brisbane sicherlich keine Mangelware. Wenn man den Küstenbereich zwischen Noosa im Norden und dem südlichen Ende von Queensland, Tweed Heads betrachtet, ist das schon in der Luftlinie eine Strecke von 200 Kilometer. Welcher Strand am schönsten ist, hängt ganz von den individuellen Vorstellungen ab. Allgemein kann man aber von optimalen Bedingungen sprechen – die Sommertemperaturen sind ideal geeignet, um sich an den Strand in die Sonne zu legen und im Meer zu schwimmen, die gefährlichen Würfelquallen, die im tropischen Norden verbreitet sind, gibt es nicht. Selbst an einem schönen Wintertag kann man einen tollen Tag am Strand in der Sonne verbringen, auch wenn es jedem Australier zu kalt zum schwimmen ist. Stellt sich nur die Frage, wo man an den Strand gehen sollte. Wichtig ist, dass man nur zwischen den von den Surf-Lifesavern aufgestellten Fahnen schwimmt. Diese Bereiche überwachen die Rettungsschwimmer und sie sind so ausgewählt, dass man nicht auf das offene Meer hinaus gezogen wird. Die Strömungen und Wellen sind selbst für gute Schwimmer und Badegäste, die nur bis zu den Knien ins Wasser möchten, nicht zu unterschätzen.

Die Gold Coast ist touristisch stark erschlossen – allen voran die Party-Hochburg Surfers Paradise. Das hat den Vorteil, dass man viele Möglichkeiten für Party und Wassersportaktivitäten hat. Beispielsweise kann man für 35 Euro eine Stunde Unterricht im Surfen für Anfänger nehmen. Die komplette Ausrüstung ist im Preis inbegriffen und eine Voranmeldung ist nicht nötig – man kann sich also ganz spontan entschließen, surfen zu lernen. Zudem hat man immer eine breite Auswahl, um seinen Hunger zu stillen, vom vornehmen Restaurant bis hin zu weit verbreiteten Fish&Chips-Buden ist alles vorhanden. Dafür muss man sich den Strand mit vielen Menschen teilen – die berühmten Sardinenverhältnisse sind auch hier anzutreffen. Die Menschenmengen ziehen sich über weite Strecken und der Burleigh Heads Nationalpark ist nur eine winzige Oase, bis zu dessen Rändern der Sandstrand bevölkert ist. In Surfers Paradise steht auch das höchste Gebäude Australiens, das Q1. Das Q1 ist das höchste Wohnhaus der Welt, es hat 80 Stockwerke und ist 322,5 Meter hoch. Das oberste Stockwerk ist für Besucher geöffnet und beherbergt ein kleines Cafe. Man kann eine tolle Aussicht über die Region genießen, leider aber nur durch Glasscheiben, eine offene Terrasse gibt es nicht.

Andere Bedingungen sind an der Sunshine Coast anzutreffen. Auch hier gibt es Touristenzentren, vor allem Caloundra, Mooloolaba und Noosa – aber sie sind in keiner Weise mit Surfers Paradise zu vergleichen. Ausgedehnte Strandpromenaden oder Waldstücke säumen die Küste, wenn man will, findet man sicherlich ein Plätzchen für Ruhe und Entspannung– dafür verlangen Wassersportaktivitäten mehr Organisationsaufwand als an der Gold Coast. Bemerkenswert ist der Noosa Heads Nationalpark mit bedrohlichen Klippen und idyllischen Buchten. An den Spitzen suchen viele erfahrene Surfer ihr Vergnügen.

Nicht zu vergessen ist, dass es an den Inseln von Moreton Bay auch tolle Strände gibt. Stradbroke Island hat gut besuchte Strände um Point Lookout, an denen es an Möglichkeiten zum Wassersport nicht mangelt.  Dennoch bleibt Surfers Paradise für Surf-Anfänger der beste Anlaufpunkt. Am Strand südlich von Point Lookout auf Stradbroke Island, trifft man zwar weit weniger Badegäste, man muss sich aber damit abfinden, dass ein Bereich des Strandes gelegentlich von Jeeps befahren wird. Ruhesuchende sind deshalb auf den Stränden von Moreton Island deutlich besser aufgehoben. Wer über ein eigenes Boot verfügt, kann auch South Stradbroke Island, die über keinerlei touristische Infrastruktur verfügt, besuchen. Aber Achtung, man sollte ohne große Erfahrung und genaue Ortskenntnisse mit dem Boot immer in der schützenden Bucht bleiben, und nicht versuchen, die Insel zu umrunden – Strömungen und Wellen können kleine Boote leicht zum kentern bringen.

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Autor: Felix123  13.08.2010 |  Beitrag hilfreich? Ja (1) | Nein

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