Budapest mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut und günstig erkunden
Budapest hat ein sehr umfassendes Angebot an öffentlichen Verkehrsmitteln. Wie man damit zurecht kommt und wie hoch die Kosten sind, steht in diesem Artikel.
Budapest hat ein gut ausgebautes Netz für öffentliche Verkehrsmittel. Die Verkehrsmittel selbst sind alt (russische U-Bahnen, Ikarus-Busse, ruckelnde Straßenbahnen), aber absolut funktionell und sehr preisgünstig. Ich empfehle den Kauf einer Tageskarte - oder der Budapest-Card, die es für wenig Geld gibt und die mehrere Tage lang sowohl Vergünstigungen bei Stadtrundfahrten, Restaurants u.a. bietet, aber vor allem freie Fahrt mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln. Diese Karte gibt es für 48 oder 72 Stunden Geltungsdauer. Noch eine bessere Möglichkeit gibt es für Mitmenschen über 65 Jahre: sie fahren in allen öffentlichen Verkehrsmitteln in Budapest umsonst. Ein Personalausweis der EU reicht als Nachweis aus, wenn Kontrolleure kommen.
Es gibt zunächst einmal drei Metrolinien: die M2 fährt in Ost-Westrichtung von Buda (Nähe der Burganlage, u.a. Moskauer Platz) unter der Donau durch nach Pest und hat u.a. das Parlament und den Deak Ferenc Platz (Umsteigestation) als Stationen. Die M3 fährt in Nord-Südrichtung u.a. am Westbahnhof und am Deak Ferenc Platz vorbei über die Nationalgalerie und in die Nähe der Historischen Markthalle. Schließlich gibt es noch die Millenium-U-Bahn (U1), die erste U-Bahn der Welt mit historisch gut erhaltenen Stationen. Sie fährt von der Innenstadt Pests unter der Prachtstraße, der Andrassystraße, entlang bis zum Stadtwäldchen. Die U-Bahn-Stationen sind sehr sauber und gepflegt, aber mit unendlich langen Rolltreppen versehen. Am Ein- und Ausgang wird oft die Fahrkarte kontrolliert.
Des Weiteren gibt es die HEV, die Vorortbahn. Sie ist vergleichbar mit der S-Bahn in deutschen Städten. Mit diesen Bahnen kann man vor allem die nördlichen und südlichen Vororte Budapests sehr gut erkunden. Ich habe mit dieser Bahn keine eigenen Erfahrungen. Ein beliebtes Fortbewegungsmittel ist die alte Straßenbahn. Die besten Strecken liegen beidseitig entlang der Donau. Zu empfehlen ist auf jeden Fall eine Fahrt mit der Linie 2 auf der Pester Seite. Unter anderem lassen sich so das Parlament, die Einkaufsstraßen, das Donaukorso und die historische Markthalle einfach erreichen. Letztlich sind Busse ein sehr gutes Mittel, um in Budapest von Ort zu Ort zu gelangen. Hier gibt es unzählige Linien, in einem weit verzweigten Netz. Historisch interessant ist vor allem die Linie 16, die vom Deak Ferenc Platz auf der Pester Seite über die Kettenbrücke nach Buda und dort dann durch das Burgviertel hindurch bis zum Moskauer Platz fährt.
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Festhalten lässt sich, dass man zu Fuß und mit öffentlichen Verkehrsmitteln Budapest gut erkunden kann. Mit dem Taxi fährt man nur zum Flughafen. Man sollte dabei auf die Gesellschaft „Zona Taxi“ zurück greifen. Die sind gut und zuverlässig. Die Kosten aus Buda oder Pest zum Flughafen betragen ca. 20 Euro, vom Flughafen nach Buda oder Pest sind es ca. 25 Euro. Man kann in Euro oder Forint bezahlen. Am Flughafen ist direkt vor dem Gebäude ein Stand, wo man das Ticket kaufen kann. Für den Rückweg sollte man einfach das Hotel fragen, ob sie ein Zona Taxi buchen.
Weiterführende Inhalte zu Budapest mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut und günstig erkunden
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