Burgen und Schlösser im Südburgenland

Viele Burgen und Schlösser gaben dem Burgenland seinen Namen. Hier soll eine kleine Auswahl davon vorgestellt werden.

Im äußersten Osten Österreichs liegt das Burgenland, Österreichs jüngstes Bundesland an der Grenze zur Slowakei, Ungarn und Slowenien. Der südlichste Teil des Burgenlandes bietet neben ganz besonders vielen Sonnentagen auch interessante Burgen und Schlösser, in denen teils Museen untergebracht sind, Sommerspiele stattfinden oder ein kleines Hotel für Gäste bereitsteht. All diese Burgen und Schlösser im Südburgenland sind interessant und sehenswert. Für Ausflüge oder einen Urlaub finden sich hier viele Ziele.

In der Burg Bernstein, die aus dem 13. Jahrhundert stammt, ist ein kleines Schloss-Hotel untergebracht. Die zehn Zimmer sind mit den Originalmöbeln eingerichtet und sind für Gäste ideal, die Ruhe, Kultur und Tradition, aber kein Fünf-Sterne-Hotel suchen. Im Garten der Burg werden vom Besitzer alte Pflanzen gehegt und gepflegt. Eine Besichtigung der Burg Bernstein ist für Reisegruppen nicht möglich, da man den Hotelgästen das nicht zumuten möchte. Interessierte Gäste werden aber nach telefonischer Anmeldung (03354/6382) gerne in Garten, Rittersaal und Kapelle geführt. Der Eintritt beträgt pro Person acht Euro. Die Burg Bernstein wird für besonders schöne und stimmungsvolle Hochzeiten angeboten.

Die Burg Güssing wurde auf einem erloschenen Vulkankegel im Jahr 1157 erbaut. Sie gilt als die älteste Burg des Burgenlandes. Im 16. und 17. Jahrhundert wurde die Burg gegen die Gefahren aus dem Osten zu einer Festung ausgebaut. Mit einem Schrägaufzug an der Außenseite des Berges ist es für jeden möglich, zur Burg zu kommen. Eine Fahrt kostet einen Euro. Jeden Sommer finden hier Theateraufführungen statt. Außerdem werden Ritteressen und Weinverkostungen veranstaltet. Auch für Hochzeiten bietet sich die Burg Güssing an.

Die wunderschön gelegene Burg Schlaining liegt in der Nähe von Oberwart und wurde 1271 erstmals urkundlich erwähnt und war in früheren Zeiten hart umkämpft. Heute beherbergt die Burg das Europäische Museum für Frieden und verschiedene Sonderausstellungen. In den 1980er Jahren wurde ein Konferenzzentrum eingerichtet. Außerdem gibt es hier ein Burghotel mit 69 Zimmern. Hier wurde Altes und Neues ideal kombiniert. Auch in dieser Burg werden schöne und stimmungsvolle Hochzeitsfeiern ausgerichtet.

Im Dreiländer Naturpark Raab-Örsèg-Goricko liegt die Ruine der Burg Neuhaus, die 1278 erbaut wurde. Als Ersatz für die Burg Neuhaus wurde im Jahr 1469 das Schloss Tabor erbaut. Das Schloss Tabor  beherbergt ein Heimatmuseum. Jeden Sommer findet hier das J:OPERA Festival statt, bei dem Opern aufgeführt werden. In diesem Jahr wird Die verkaufte Braut von Bedrich Smetana gespielt. Die Premiere ist am fünften August 2010. Karten für diese Aufführungen sollten unbedingt im Vorverkauf bestellt werden. Kunst und Kultur sind ein wichtiger Bestandteil des Südburgenlandes.

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Autor: bestvienna  25.07.2010 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

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