Celle – Die alte Residenzstadt erkunden

Die alte Residenzstadt Celle lässt sich bei einem Kurztrip bestens erkunden. Die zahlreichen Fachwerkhäuser bieten den Gästen der Stadt ein reizvolles Bild.

Wer eine Alternative zu bekannten Metropolen für seinen Städtetrip sucht, sollte sich für Celle entscheiden. Besonders Romantiker und Architekturfans kommen hier auf ihre Kosten. Die Residenzstadt ist mehr als 700 Jahre alt und zeigt sich mit über 500 wunderschönen Fachwerkhäusern, die unter Denkmalschutz stehen. Bei einem Spaziergang durch die Gassen der Altstadt können zahlreiche dieser Gebäude bewundert werden. Das älteste Fachwerkhaus steht in der Zöllerstraße 6, es hat keinen Namen und wird daher als das ‚Haus von 1526‘ bezeichnet. Mit den typischen Merkmalen der Weserrenaissance wirkt es recht beeindruckend. Als eines der schönsten Fachwerkgebäude gilt das Hoppener-Haus in der Poststraße. Seinen Namen hat es von seinem Erbauer, dem herzoglichen Rentmeister Simon Hoppener.

Neben den Fachwerkhäusern bietet Celle eine Reihe weiterer Sehenswürdigkeiten. Das Schloss war bis zum Jahre 1705 der Sitz der Welfenherzöge von Braunschweig-Lüneburg. Heute präsentiert es sich in einem Mix aus Renaissance und Barock. In seinem Ostflügel ist das Residenzmuseum untergebracht. Außerdem befindet sich im Schloss das älteste noch bespielte Barocktheater Deutschlands. Das Residenzmuseum zeigt Wissenswertes über die Kunst- und Kulturgeschichte von Celle. Zu den Attraktionen zählt auch das Alte Rathaus mit seinem Glockenspiel, das zu jeder Stunde erklingt. Besonders sehenswert ist die Renaissancefassade des Gebäudes. Vom Turm der Kirche St. Marien erschallt zweimal täglich die Trompete des Turmbläsers. In der Kirche befinden sich die Grabdenkmäler der Welfenherzöge sowie ein Altar aus dem Jahre 1613. Wer die alte Residenzstadt erkundet, entdeckt neben historischen Bauten auch schöne Grünanlagen. Der Französische Garten wurde im 19. Jahrhundert als englischer Landschaftspark gestaltet. Heute steht er als Gartendenkmal unter Schutz. Für eine Rast bietet sich auch der Stadtgarten an, der mit seinen vielen Wasserflächen, den Rosen und Stauden zum Verweilen einlädt.

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Autor: elke  29.03.2011 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

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