Chicago – Stadt des Jazz, des Wassers und der Wolkenkratzer
Sweet old Chicago; so haben die Blues Brothers diese äußerst interessante Stadt am Michigansee besungen. Die höchsten Wolkenkratzer der USA stehen in der Stadt des Jazz.
Direkt am südlichen Ufer des Michigansees im Bundesstaat Illinios liegt Chicago. Der Name dieser US-Stadt ist, wie viele auch, indianischer Herkunft. Was er aber genau bedeutet, ist nicht klar. Ebenso wenig kann auch ihr Spitznamen the windy city rekonstruiert werden, auch wenn die Bezeichnung bis heute beibehalten worden ist. Chicago ist gleich aus mehreren Gründen für eine Reise interessant; zum einen wurde die drittgrößte Stadt von Amerika in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts zur Jazzmetropole. Für diesen musikalischen Aufstieg waren insbesondere Louis Armstrong, Jelly Roll Morton oder Earl Hines verantwortlich. Bis heute gibt es zahlreiche gutbesuchte Jazzclubs in Chicago, die viele Besucher anziehen.
Sommer oder Winter – zu jeder Jahreszeit ist Chicago einen Besuch wert
Der Kern von Chicago ist äußerst sehenswert. Dies liegt nicht unbedingt nur an den hohen Wolkenkratzern, sondern an den architektonischen Besonderheiten. Die kunstvollen Verzierungen, die viele Gebäude aufweisen, lassen den Besucher manchmal glauben, sich in einem Superman-Film zu befinden. Ob man im Winter oder Sommer diese lebendige Stadt besucht, ist eigentlich unwesentlich. Beide Jahreszeiten haben ihre Vorzüge. Im Winter gibt es am Ufer des Michigansees eine große Fläche, auf dem man Schlittschuhlaufen kann. Ein Riesenrad steht direkt daneben. Der Sommer empfiehlt sich für ausgedehnte Erkundigungen der Stadt. Sehr zu empfehlen ist ein Besuch auf einem der höchsten Gebäude der Stadt, wie zum Beispiel dem 344 Meter hohen John Hancock Center. Dieser Wolkenkratzer ist zwar nicht das höchste Gebäude, doch dessen exponierte Lage ist meiner Meinung nach eine der besten, um ganz Chicago zu sehen.

Chicago vom John Hancock Center