Cornwall – Englands raue Ecke
Um den südlichsten Ort von England einmal kennenlernen zu können, ist ein Urlaub in Cornwall genau das Richtige. Daneben laden auch andere Fischerdörfer der Region zu einem Besuch und zum Verweilen ein.
Cornwall liegt an der südwestlichen Spitze von England und besteht aus einer facettenreichen landschaftlichen Mischung, die steile Klippen, zerklüftete Küsten, ruhige Buchten, idyllische Fischerdörfer und feine Sandstrände, die sich ideal zum Surfen eignen, beinhaltet. Wer sich auf Cornwall aufhält sollte Penzance, einer charmanten Stadt, einen Besuch abstatten. Sie ist besonders bei Künstlern sehr beliebt und liegt am Ende der Eisenbahnlinie, die von London herführt. Das Städtchen verfügt über eine Reihe von schönen Ferienhäusern, die am Strand zu finden sind. Von dort aus ist es nicht weit bis zum Hafen von Penzance, der zu einem gemütlichen Spaziergang einlädt. Dabei kann man die zahlreichen Boote, Jachten und Schiffe, die dort anliegen besichtigen oder in eines der umliegenden Lokale einkehren.
Verlässt man Penzance in Richtung Osten trifft man nach einer circa 9-minütigen Fahrt auf die Insel St. Michael's Mount. Sie ist über einen Damm oder eine kurze Bootsfahrt zu erreichen, je nachdem ob Ebbe oder Flut herrscht. Auf der Insel selbst kann man eine historische Burg besichtigen, die seit Jahrhunderten der Sitz der St. Aubyn Familie ist. In den Gemäuern des Gebäudes werden einige Gemälde, eine Bibliothek sowie viele verschiedene alte Waffen präsentiert. Ein Spaziergang durch den anschließenden Garten rundet den Besuch der Burg ab. Das alles kann man zu den Öffnungszeiten von März bis Oktober sonntags bis freitags von 10.30 bis 17.00 Uhr bewundern. Um den Garten zu sehen muss man die Burg in den warmen Monaten besuchen, da er im Winter geschlossen ist. Die Eintrittspreise betragen für einen Erwachsenen 7 und für ein Kind 3,50 Britische Pfund. Dies entspricht ca. 8 bzw. 4 Euro.
Wer einmal das südlichste Dorf des britischen Festlandes kennenlernen möchte, der ist auf der Halbinsel Lizard herzlich willkommen. Dort befinden sich viele Wanderwege, auf denen man die Gegend erkunden, seltene Pflanzenarten und ungewöhnlich gefärbte Felsen erkunden kann. Im gleichnamigen Dorf auf der Halbinsel gibt es zahlreiche Cafés, die zu einer kleinen Rast einladen und mehrere Souvenirläden, in denen garantiert jeder etwas finden wird. Nicht weit von Lizard entfernt, stößt man auf die Stadt Truro, die mit einer neo-gotischen Kathedrale besticht. Diese beherbergt das älteste Museum von Cornwall. Dabei handelt es sich um das Royal Cornwall Museum, das alte Bücher, Gemälde, Zeitungen und eine umfangreiche Fotosammlung enthält. Geöffnet hat das Royal Cornwall Museum von Januar bis März außer montags von 10.00 bis 16.45 Uhr sowie ab April dienstags bis samstags von 10.00 bis 16.45 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Im Gebiet östlich von Truro sind etliche Fischerdörfer verteilt, von denen man Polperro einen Besuch abstatten sollte. Das Dörfchen lebt in erster Linie vom Tourismus und ist besonders im Sommer stark von Touristen überlaufen. Sehenswert ist unter anderem das Schmuggler-Museum der Gemeinde, welches direkt am Hafen gelegen ist. Es wirkt sehr gemütlich und beinhaltet unterschiedliche Exponate, die die Geschichte des Schmuggels, der Fischerei und einiger lokaler Familien verdeutlicht. Eine Fotosammlung aus dem Jahr 1860 ist der abschließende Blickfang der Ausstellung. Geöffnet hat das Museum in Truro täglich von April bis Oktober von 11.00 bis 17.00 Uhr sowie in den Sommermonaten von 10.00 bis 18.00 Uhr. Der Eintritt beträgt 1,75 Britische Pfund, also ca. 2 Euro.
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