Dänemark Autofahren
Wer in Dänemark autofahren möchte, sollte sich vorher gut über die dänischen Verkehrsregelungen erkundigen. Vorsicht ist vor allem vor den „Haifischzähnen“ geboten.
Dänemark autofahren, das sind Begriffe, die in Dänemark auch mit unterschiedlichen Gewohnheiten und Gesetzen verbunden sind. Um unfreiwillige Konflikte zu vermeiden, sollten sich Autofahrer vor einem Reiseantritt genau informieren, da auch innerhalb der EU-Staaten noch weitgehende Unterschiede vorliegen. In Dänemark darf jeder ein Auto fahren, der einen internationalen oder nationalen Führerschein erworben hat.
Wer hingegen in Dänemark mit einem Pkw, Motorrad oder Wohnwagen unter 3,5 Tonnen auf den Autobahnen unterwegs ist, sollte beachten, dass das generelle Tempolimit von 130 km/h nicht unbedingt auf allen Strecken gilt. Vor allem im Einzugsgebiet größerer Städte und auf Überführungsbrücken besitzt die ursprüngliche Geschwindigkeitsbegrenzung 110 km/h. Für die Nutzung der Autobahnen, mit Ausnahme der Storebælt- und der Øresundbrücke, fallen keine Mautgebühren oder andere Kosten an. Innerorts darf, wie in Deutschland auch, das Limit von 50 km/h nicht überschritten werden. Allerdings beträgt die Höchstgeschwindigkeit in Dänemark außerorts 80 km/h, wobei diese wiederum gemäß den jeweiligen Verkehrs- und Straßenverhältnissen angepasst sein kann.
Wer auf den Straßen Dänemarks autofahren möchte, dem werden zahlreiche „Haifischzähne“ begegnen. Diese weißen, dreieckigen Verkehrsschilder, die aufgrund ihrer Form diesen liebevollen Namen bekamen, bedeuten für Fahrer aller Art „Vorfahrt beachten!“ Vor jeder Fahrt, gleich welches Fahrzeug ein Halter gerade bewegt, ist darüber hinaus das Abblendlicht einzuschalten. Sofern keine Freisprechanlage verwendet wird, ist das Telefonieren während der Autofahrt verboten. Das eigene Auto darf darüber hinaus nicht an Ansässige ausgeliehen werden.
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Der Richtwert für Blutalkohol liegt in Dänemark weiterhin bei 0,5 Promille und sollte nicht überschritten werden. Am 1. September 2005 trat Dänemark ein neuer Bußgeldkatalog in Kraft, der vor allem auf die Reduzierung der alkoholbedingten Verkehrsunfälle ausgerichtet war. Sofern die Richtwerte überschritten werden, gilt seither eine einfache Bußgeldformel, d.h. das Nettomonatsgehalt wird mit der jeweiligen Promillezahl multipliziert. Schon ab 0,6 Promille sind somit Bußgelder von umgerechnet 1000 Euro und mehr durchaus keine Seltenheit.
Ein dänisches Taxi ist nach Feten und Feiern daher immer die billigere Alternative. Sofern der ständige Wohnsitz nach Dänemark verlegt worden ist, muss das mitgeführte Auto innerhalb von vierzehn Tagen umgemeldet und eine Registrierungsabgabe an die jeweilige Zollbehörde entrichtet werden. Die Besteuerung eines Autos richtet sich meist nach dessen Verbrauch. Wer in Dänemark autofahren lernen möchte, darf, nach einem üblichen Besuch des Fahrschulunterrichts, die theoretische Prüfung auch in englischer Sprache ablegen. Jedoch muss auf eigene Kosten ein qualifizierter Dolmetscher mitgebracht werden. Sofern ein Fahrer das 70. Lebensjahr vollendet, wird die Fahrlizenz nur nach Vorlage einer ärztlichen Bescheinigung verlängert.
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