Dänemark Traditionen

Dänemark Traditionen: Ob Fastnacht, Ostern, Johannisabend oder Mitsommer, in Dänemark feiert man gerne traditionelle Feste.

Dänemark Traditionen sind Begriffe, die besonders für Urlauber aller Art eine informative Kombination ergeben. Die Dänen gelten zwar nicht als förmlich, ihre Tradition ist dennoch eng mit einer umfangreichen Festkultur verbunden. Die Fastnacht im Februar oder März gehört in Dänemark den Kindern. Am Fastnachtsonntag ziehen sie singend mit einer Sammelbüchse von Tür zu Tür. Die erbetenen Münzen sind am Ende des Tages eine kleine Aufbesserung des Taschengelds. Zur Fastnacht Dänemark wird auch die „Katze aus der Tonne geschlagen“. Die ist allerdings nur aufgemalt auf einer aufgehängten Tonne zu finden, die mit Süßigkeiten und Früchten gefüllt ist. Ziel ist es sie zu zerschlagen. Wer dabei das letzte Brett abschlägt, darf sich Katzenkönigin bzw. -könig nennen. Fastnachtsruten werden in dieser Zeit ebenfalls verschenkt. Die Zweige sind mit Süßigkeiten behängt.

Zu Ostern ist es in Dänemark Tradition die Geschäfte grün und gelb zu schmücken. Dekorative Symbole sind in dieser Zeit die Osterglocke, frisch aufgeblühte Zweige, Küken, Hühner, Hasen und Eier. Dänemark Traditionen besagen darüber hinaus, dass sogenannte „Narrenbriefe“ verschickt werden. In das bunte Briefpapier wird zuvor ein Muster hineingeschnitten, um darauf einen Ratevers zu platzieren. Der Name des Absenders wird in Punkten angefügt. Dem Brief wird anschließend ein Schneeglöckchen beigelegt. Gelingt es dem Empfänger nicht den Absender zu erraten, muss er ein Pfand zahlen. Meist sind es Schokoladeneier. Wahlweise darf auch ein Kuss eingefordert werden.

Am 5. Mai wird hingegen der Befreiung von Dänemark von den Deutschen gedacht. Der 23. Juni ist der Johannisabend und in Dänemark die eigentliche Mittsommerfeier. An diesem Tag treffen sich Familie und Freunde zum gemeinsamen Essen. Gemäß der Tradition wird um 22 Uhr ein großer Holzstapel mit einer Hexenpuppe auf einem öffentlichen Platz entzündet.

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Weihnachten gehört ebenfalls in die Reihe der Familienfeste. Der Weihnachtsmann wird hier allerdings von Kobolden (Nisse) begleitet. An den dänischen Weihnachtsbaum, der am 23.12. aufgestellt wird, gehören aber auch Girlanden aus kleinen Nationalflaggen. Neben einer Gans oder Ente darf am Heiligabend auch der ris à l’amande nicht fehlen. Im Milchreis, der mit Kirschen und gehackten Mandeln serviert wird, befindet sich auch eine ganze Mandel. Wer sie findet, bekommt ein kleines Geschenk.

Silvester wird hingegen unter Freunden gefeiert. Nach der Neujahrsansprache der dänischen Königin, wird um Mitternacht das neue Jahr mit Feuerwerk, Sekt, Dorschgerichten und Mandelbaumkuchen (kransekage) begrüßt. Die Tradition um den Dannebrog, die Nationalflagge von Dänemark, ist ebenfalls sehr groß. Es ist untersagt andere Nationalflaggen zu hissen. Dreieckige Wimpel sind von diesem Verbot nicht betroffen.

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Autor: Karli  07.05.2010 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

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