Das Meerauge - Ein kleines Wunder im Bodental

Das Bodental in Kärnten ist ein landschaftlich sehr schönes Gebiet, in dem viele sportliche Aktivitäten möglich sind. Aber es bietet noch mehr, nämlich einen kleinen See, das Meerauge, ein kleines Wunder im Bodental.

Im Bodental kann man sich zu jeder Jahreszeit sportlich betätigen, es ist ein Sammelpunkt für alle Sportbegeisterten. Im Winter hat man Spaß bei Skiabfahrten, -langlauf oder -slalom. Aber auch Wanderungen oder Nordic Walking, auch nachts, werden viel unternommen. Im Sommer kann man Bergsteigen, Mountainbiken, Radeln usw. Nach ausgiebigen Wanderungen und Spaziergängen laden die Gasthäuser ringsum, mit nettem, zuvorkommendem Personal und kulinarischen Köstlichkeiten, zum Verweilen ein. Wer möchte, genießt Kärntner Schmankerln wie Ötzis Lammeintopf. Von der kleinen Jause bis zum exzellenten Essen wird alles geboten.

Das Bodental – eine Perle Kärntens

Das landschaftlich paradiesische Bodental in Kärnten bietet seinen Besuchern eine reichhaltige Palette, wie Misch- und Nadelwälder für Erkundungen, ausgiebige Wiesenspaziergänge an urigen Bauerngehöften vorbei oder Wanderungen an vielen klaren Bächen entlang. Das Bodental wird schützend von den mächtigen Karawanken umschlossen. Wer mit offenen Augen durchs Tal marschiert, erfreut sich an kleinen unscheinbaren Dingen der Natur und sieht ihre ganze Schönheit. Im Bodental findet man eine einmalige Flora und auch die Fauna hat sich angesiedelt und gedeiht prächtig. Wer einmal dort war, der schwärmt sein Leben lang davon und kommt wieder hierher. Es ist ganz einfach. Man fährt über Klagenfurt in Richtung Slowenien, dann gibt es unterhalb des Loiblpaß eine Abzweigung auf die Bodental Landesstrasse. Parken empfiehlt sich am Gasthof Sereinig auf 1.052 Meter Seehöhe. Von dort findet man sehr gut ausgeschilderte Wander- und Spazierwege, welche auf der Märchenwiese enden. Diese heißt allgemein „Kärntens schönste Bergwiese", liegt auf 1.157 Meter Seehöhe und wartet mit seltenen Pflanzenarten auf.

Das Meerauge – ein kleines Wunder im Bodental

Fast unscheinbar liegt das ca. 12.000 Jahre alte Meerauge im Bodental. Sobald man die Pforte geöffnet hat und hinter die Abgrenzung getreten ist, wächst die Spannung. Auf gut befestigten ca. 220 Meter langen Holzstegen, welche auch für Rollstühle und Kinderwagen geeignet sind, gelangt man dann zum kleinen See. Diese Holzstege wurden errichtet, um die fabelhafte Natur zu schützen. Der Weg um den See ist mit Geländer abgegrenzt worden. Das Meerauge ist ein stehendes Gewässer, durch eine Eisschmelze entstanden. Das Meerauge läuft zur Mitte trichterförmig zu und ist so klar, man schaut bis zum Grund. Viele Baumstämme liegen auf dem Trichter und schützen ihn. Die wunderschöne türkise Färbung kommt durch wasserreinigende Algen. Es ist fast nährstoff- und bakterienfrei. In bestimmten Etappen steigen kleine Luftbläschen an die Wasseroberfläche. Dafür sollen die unterirdischen Quellen sorgen, mit denen es verbunden ist. Seine Tiefe wird mit 1,5 bis 3,5 Meter angegeben, aber laut Sage soll es unendlich tief sein. Der Volksmund sagt, dass es unterirdisch mit weit entfernten Gewässern und dem Meer verbunden ist, daher auch der Name Meerauge.

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Die Sage zum Meerauge hat folgenden Inhalt: Dem Bodenbauer ist bei einer Heuernte sein voll beladenes Ochsengespann durchgegangen und stürzte in den See, das Meerauge. Der Bauer war sofort zur Stelle, konnte aber seine Ochsen nicht mehr retten. Der Heuwagen versank im Wasser. Nach einiger Zeit fand man auf der gegenüberliegenden Seite der Karawanken, am Veldeser See, das Geschirr und die Deichsel des Ochsengespanns.



 

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Autor: lilith52  24.01.2011 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

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