Der Canyonlands Nationalpark – Sport und Kultur
Im Canyonlands Nationalpark liegen Sport und Kultur nah beieinander. Denn dort hat man die Möglichkeit zum Wandern, Mountainbiking und Rafting und kann anschließend Felsmalereien und alte Steinhütten bewundern.
Der Canyonlands Nationalpark ist im Südosten des US-Bundesstaates Utah gelegen und ist bekannt für farbenfrohe Landschaften, Canyons, den Colorado River und den Green River. Dieses Bild wird durch etliche Nebenflüsse sowie vereinzelte Tafelberge ergänzt. Die beiden großen Flüsse teilen den Park in vier Bereiche auf: die Island in the Sky, the Needles, the Maze und die Flüsse an sich. Obwohl all diese Bereiche in einer öden Wüste liegen, hat doch jeder einzelne einen ganz besonderen Charakter. Insgesamt verfügt der Canyonlands Nationalpark über eine Fläche von gut 1.300 Quadratkilometern.
Sport und Sehenswürdigkeiten im Canyonlands Nationalpark
Der Canyonlands Nationalpark ist ein beliebtes Naherholungsgebiet, das eine Menge an Sport und Kultur zu bieten hat. Die Geografie ist gut geeignet, um einer Reihe an sportlichen Aktivitäten nachzugehen. Wanderer, Mountainbiker und Rucksacktouristen durchqueren meist die schroffen und abgelegenen Trails des Parks. Rafter und Kajakfahrer treiben auf den ruhigeren Strecken des Colorado River und des Green River entlang. Unterhalb des Zusammenflusses der beiden Flüsse gibt es für Profis auch einige anspruchsvolle Stromschnellen.
Der Bezirk Island in the Sky zieht mit seiner Nähe zu Moab, der nächstgrößeren Stadt, die meisten Besucher an. Dort kann man den Grand View Point besuchen, von dem man einen weitläufigen Blick über den gesamten Park hat. Weiterhin laden im Island in the Sky mehrere Lehrpfade zum Wandern ein. Am zweithäufigsten wird the Needles besucht. Auch hier kann man vom Elephent Hill eine umfassende Aussicht auf den Nationalpark genießen. Außerdem ist the Needles landschaftlich sehr reizvoll, was man unter anderem auf dem Wanderweg Slickrock Foot Trail erleben kann.
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The Maze und die beiden Flüsse werden lediglich von drei Prozent der Besucher angesteuert, sind aber deswegen für Sport und Kultur nicht weniger interessant. The Maze ähnelt einem großen Labyrinth, da es aus unzähligen Schluchten besteht. Daher ist dieser Teil nur für erfahrene Reisende mit Karte geeignet. Für Kulturinteressierte gibt es ebenfalls viel zu entdecken, so z.B. etliche Felsmalereien, die aus den Jahren 2000 bis 1000 v. Chr. stammen und einige der ältesten in Amerika darstellen. Oder man begibt sich zu uralten Steinhütten, die von den Pueblo-Indianern erbaut wurden und bis heute gut erhalten sind. Sie findet man in einer geografisch getrennten Sektion des Parks, die den Namen Horseshoe Canyon trägt.
Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Unterkunft
Die Besucherzentren der verschiedenen Teile des Canyonlands Nationalpark haben, bis auf Thanksgiving, die Weihnachtsfeiertage und Neujahr, ganzjährig geöffnet. Geöffnet ist von 8.00 bis 16.30 Uhr. Um den Nationalpark betreten zu können, muss man eine Gebühr von 10 US-Dollar für einen 7-Tage-Pass zahlen. Im Park selbst gibt es keine Restaurants oder Imbissstuben, weshalb man sich vorher genügend Proviant mitnehmen sollte. Die Übernachtungsmöglichkeit wird durch zwei Campingplätze gewährleistet. Diese haben das ganze Jahr über geöffnet und bedürfen einer rechtzeitigen Buchung, da sie sehr schnell voll sind.
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