Der Channel Island Nationalpark – Vielfalt soweit das Auge reicht

Herrliche Inseln, schöne Strände und unzählig viele Seelöwen und Seehunde hat der Channel Island Nationalpark zu bieten. Daneben kann man im Meer tauchen und schnorcheln oder man beobachtet einfach die Wale im Wasser.

Der Channel Island Nationalpark liegt auf fünf der Channel Islands, die sich vor der Küste von Kalifornien befinden. Er ist die Heimat einer Vielzahl bedeutender sowie kultureller Ressourcen, die sich unter anderem aus über 2.000 Pflanzen- und Tierarten zusammensetzen. Dazu gehören der Graufuchs, Stinktiere, die Zauneidechse und zahlreiche Turmfalken. Insgesamt sind 145 Tiere auf den Channel Islands endemisch, wozu auch der bereits erwähnte Graufuchs gehört. Das Festland des Channel Island Nationalpark wird etwa von 300.000 Besuchern jährlich aufgesucht, während nur etwa 60.000 davon die Gewässer des Parks ansteuern.

Anacapa Island und San Miguel Island

Die Insel Anacapa im Channel Island Nationalpark ist ca. 22 km von der Stadt Ventura im US-Bundesstaat Kalifornien entfernt. Sie ist die einzige der Inselgruppe, die einen indianischen Namen behalten hat, der soviel wie Täuschung oder Illusion bedeutet. Anacapa Island zeichnet sich durch zahlreiche Klippen aus, die hunderte Meter in die Höhe ragen und einige Lavatunnel sowie diverse Meeresgrotten beinhalten. Ein sehenswerter Berg auf Anacapa ist der Arch Rock, der ein bekanntes Merkmal des Channel Island Nationalpark darstellt. Weiterhin gehören zur Insel ein Besucherzentrum und ein Leuchtturm dazu, der besichtigt werden kann. Vereinzelte Wanderwege, ein Picknickplatz und ein Campingplatz runden das Angebot auf dem Festland ab. Im Meer kann man weiterhin Tauchen und Schnorcheln, oder man gönnt sich ein bisschen Ruhe beim Angeln oder dem Beobachten von Walen.

Die Insel San Miguel im Channel Island Nationalpark ist weltberühmt für ihre zahlreichen Flossenfüßer, die auf ihr leben. Daher können im Winter bis zu 20.000 einzelne Seehunde und Seelöwen auf Point Bennett beobachtet werden. An diesem Punkt tummeln sich bis zu sechs verschiedene Arten dieser Tiere. Zur Winterzeit ziehen sie sich zum Brüten und Austragen ihrer Jungen dorthin zurück. Dagegen können im Frühling und im Sommer an Land sowie auf dem Wasser etliche Vögel beobachtet werden. Auch auf San Miguel findet man einen kleinen Zeltplatz und viele Wanderwege, auf denen man von Rangern geführte Touren unternehmen kann. Die Strecken ziehen sich teilweise an den herrlichen Stränden entlang, die auch zur Beobachtung von Meeressäugern genutzt werden können.

Eintrittspreise, Verpflegung, Unterkunft

Für den Channel Island Nationalpark muss kein Eintritt gezahlt werden. Da alle Inseln weder Läden noch Restaurants haben, muss alles an Essen und Trinken selbst mitgebracht werden. Zur Übernachtung steht ein Campingplatz zur Verfügung, der für eine kleine Gebühr genutzt werden kann. Möchte man außerhalb des Platzes seine Zelte aufschlagen ist eine Genehmigung notwendig, die man kostenlos beim National Park Service erhält. Haustiere sind im Channel Island Nationalpark verboten, so auch das Fahrradfahren.

Reisebericht als PDF
Autor: Spunk  08.11.2011 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

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