Der Domschatz zu Halberstadt–Die Entdeckung mittelalterlicher Schätze

Der Domschatz zu Halberstadt ist ein sehr zu empfehlendes Reiseziel für alle Kulturinteressierten, die die Rolandstadt Halberstadt besuchen möchten.

Halberstadt ist eine Kleinstadt nahe dem Harz. Die Harzer Waldlandschaften und natürlich der Brocken sind bei guter Sicht von weitem gut zu erkennen. Halberstadt, das „Tor“ zum Harz, hat circa 43.000 Einwohner und ist vor allem bekannt durch die Halberstädter Würstchen. Zudem hat die Hochschule Harz hier ihre Gebäude und auch im Fußball und in der Leichtathletik konnte die Stadt mit dem Verein Germania Halberstadt einige Erfolge feiern.

Die Kirchenstadt Halberstadt

Halberstadt gibt es bereits seit dem frühen Mittelalter. Von Otto dem III. bekam die Stadt 989 das Marktrecht sowie das Münz- und das Zollrecht. Die alte Geschichte lässt sich noch gut erkennen. Auch wenn im 2. Weltkrieg viel zerstört wurde, gibt es noch eine wunderschöne Altstadt und vor allem für Kulturinteressierte bietet die Stadt eine Vielzahl von bemerkenswerten Kirchenbauten. Besonders empfehlenswert sind die Liebfrauenkirche, die Martinikirche und die Burchardikirche, wo seit 2001 das langsamste und längste Musikstück der Welt gespielt wird. Es ist das ORGAN²/ASLSP von John Cage, das er für die Orgel komponiert hat.

Der Halberstädter Dom und der Domschatz

Die kulturelle Hauptattraktion der Rolandstadt Halberstadt ist aber der beeindruckende Dom und der Domschatz. Der Dom St. Stephanus und St. Sixtus entstand 859 als kleine Bischofskirche, wurde vor allem in der ottonischen Zeit weiter ausgebaut und steht heute in seiner gotischen Bauweise als Wahrzeichen Halberstadts am Markt. Der Halberstädter Dom besitzt einen der bedeutendsten Domschätze der Welt, mit einer beeindruckenden Sammlung von mittelalterlichen Kunstwerken. Dass der Domschatz zu Halberstadt so wertvoll bestückt und gut erhalten ist, hängt mit einer Mischung der Konfessionen ab 1591 zusammen. Zu den Prunkstücken der Ausstellung des Halberstädter Domschatzes zählen das Karlsreliquiar, eine Steinskulptur Karls des Großen, der Kapitelsaal und der Teppichsaal. Der Eintrittspreis für den Domschatz von 8 Euro pro Person lohnt sich in jeder Hinsicht, eine Führung ist auf jeden Fall empfehlenswert. Die Öffnungszeiten sind von November bis März von 10.00 bis 16.00 Uhr, außer montags und von April bis Oktober von 10.00 bis 17.30 Uhr, außer montags.

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Autor: Methew  14.12.2010 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

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