Der Hunsrück - Auf den Spuren des Schinderhannes

Zwischen Mosel und Nahe liegt der Hunsrück. Auf den Spuren des Schinderhannes kann man hier in schöner Natur Wandern oder Radfahren.

Der Hunsrück ist eines der rheinischen Schiefergebirge und liegt in Rheinland-Pfalz. Er erstreckt sich vom Saarland bis an den Rhein sowie von der Mosel bis an die Nahe. Größere Orte sind Simmern, Morbach und Hermeskeil. Der Erbeskopf mit 816 Meter Höhe ist der höchste Berg in Rheinland-Pfalz und liegt nahe bei Thalfang. Hier kann man im Winter auf zwei Pisten Skilaufen. Im östlichen Teil des Hunsrücks liegt der Flughafen Hahn, somit ist der Hunsrück auch gut zu erreichen. Der Hunsrück - die Heimat des Schinderhannes - eignet sich vor allem für Naturliebhaber, Wanderer und Radfahrer als Urlaubsziel.

Der Soonwald

Der Soonwald und der dazugehörige Lützelsoon ist eine bewaldete Hochfläche von etwa 30.000 ha Größe. Er verläuft etwa von Simmern bis an die Nahe. Hier befindet sich die Heimat des sagenhaften Schinderhannes, eines Räubers, der um 1800 sein Unwesen hier trieb. Auf der Trasse der ehemaligen Hunsrückbahn verläuft auf 38 km Länge der Schinderhannes-Radweg, welcher asphaltiert und völlig eben ist und sich daher auch zum Inline-Skaten hervorragend eignet. Der Lützelsoon-Radweg hingegen ist eine Radroute, welche von den Hunsrückhöhen bis an die Nahe führt. Ist man nicht so gut trainiert, sollte man ihn möglichst auch nur in dieser Richtung, also bergab, befahren. Wanderer erkunden im Soonwald auf den Spuren des Schinderhannes Wälder, Höhlen, Schieferstollen und eine vielfältige Natur. Der bekannte Fernsehfilm "Heimat" spielt in dieser Region und wurde auch hier gedreht. In manchen Orten kann man ein Stück Filmkulisse entdecken.

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Der Hochwald

Natürlich besteht der Hunsrück nicht nur aus dem Soonwald, der Heimat des Schinderhannes. Weiter westlich erhebt sich der Hochwald. Auch der Naturpark Saar-Hunsrück ist ein Paradies für Naturliebhaber, Wanderer und Mountainbiker. Touristisches Zentrum der Region ist Kell am See. Durch die Region verläuft auch der Saar-Hunsrück-Steig, einer der Top-Wanderwege Deutschlands. Sehenswert sind die Burg Wildenburg, von deren Turm man einen grandiosen Blick über die Umgebung hat, sowie der Mörrschieder Burr, eine geologische Erscheinung mit von Flechten und Moosen überzogenen Steinblöcken.

Die Nahe

Von den Hunsrückhöhen hinab an die Nahe werden die Flusstäler, z.B. von Simmerbach, Kellenbach und Hahnenbach, immer enger und die Felswände immer steiler. Durch das Tal des Hahnenbaches verläuft die Hunsrück-Schiefer-Straße vorbei an vielen ehemaligen Schieferbergwerken, bis der Hahnenbach schließlich bei Kirn in die Nahe mündet. Das obere Nahetal zählt man ebenfalls noch als zum Hunsrück gehörend. Sehenswert ist hier insbesondere die Schmuck- und Edelsteinstadt Idar-Oberstein. Man kann Edelsteinminen besichtigen oder sich im Edelsteinmuseum die hübschen Steine ansehen. Sehenswert ist auch die Felsenkirche. Der Hunsrück, die Heimat des Schinderhannes, ist eine sehr vielfältige und sehenswerte Region.

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Autor: Eifellive  22.10.2010 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

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