Der schwäbische Jakobsweg - Von Würzburg nach Ulm

Der weltberühmte Jakobsweg verläuft auch durch Deutschland. Eine sehr schöne Teilstrecke stellt der schwäbische Jakobsweg von Würzburg nach Ulm dar.

Der schwäbische Jakobsweg - Von Würzburg nach Ulm ist ein Teilstück des weltberühmten Jakobsweges, der sein Ende in der Ortschaft Santiago de Compostela in Spanien findet. Dieser Ort war und ist seit dem Mittelalter genauso berühmt wie die Wallfahrtsorte Rom und Jerusalem. Seit Jahrhunderten pilgern jährlich Zehntausende von Gläubigen dort hin, um dem heiligen Jakobus zu huldigen. Kennzeichen der Jakobswege, die sich bei weiterer Entfernung von Santiago de Compostela immer mehr verzweigen, sind Abbildungen vom Heiligen Jakobus zusammen mit seinem Stab und der Jakobusmuschel.

Route vom schwäbischen Jakobsweg - Von Würzburg nach Ulm

Die Teilstrecke Der Schwäbische Jakobsweg – Von Würzburg nach Ulm zählt zu den oberen Wegen, die über die Schweiz und Frankreich nach Spanien führen. Leider ist diese Trasse nicht besonders gut ausgeschildert, aber dennoch muss kein Wanderer Angst haben, sich zu verlaufen. Der schwäbische Jakobsweg von Würzburg nach Ulm ist nahezu deckungsgleich mit dem Fernwanderweg EW4 und trifft sich in Ulm mit zwei weiteren Jakobswegen. Die Strecke misst insgesamt über 260 Kilometer und besticht unterwegs durch faszinierende Städte wie Rothenburg ob der Tauber.

Orte auf dem Weg von Würzburg nach Ulm

Der Ausgangsort Würzburg und der Zielort Ulm sind selbstverständlich ebenfalls einen Besuch wert. Längs des Weges, der sich durch Wiesen und Felder schlängelt, sind zahlreiche Gasthöfe in unterschiedlichen Kategorien angesiedelt, die sich gerne um das seelische und leibliche Wohl des Pilgers kümmern. Die Bewanderung des schwäbischen Jakobswegs von Würzburg nach Ulm kann beispielsweise anhand der Empfehlungen vorgenommen werden, die vom Buchautor Wolfgang W. Meyer in dessen Buch "Jakobswege" genannt werden. Hier teilt sich der Weg auf neun oder dreizehn Tage auf. Städte, die als Tagesziel genannt werden, wären unter anderem Ochsenfurt, Uffenheim, Bettenfeld, Crailsheim, Rosenberg, Heuchlingen, Gussenstadt und Lonsee. In Gussenstadt darf nach vorheriger Absprache beim evangelischen Pfarrer übernachtet werden und das Kolpinghaus in Wöllstein (Reichertshofen) bietet größere Schlafsäle mit Stockbetten an. Für 20,00 Euro inklusive Frühstück darf im Gasthaus Löwen in Rosenberg-Heuchlingen geschlafen werden. 

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Sehenswürdigkeiten

Selbstverständlich kann sich der Pilger seine Routen auch selbst zusammenstellen und zahlreiche Sehenswürdigkeiten begleiten den Wanderer auf jeder Strecke. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen nicht nur die Kirchen und Kappellen, die ja einen Hauptgrund der Wanderung darstellen, sondern auch Staudämme z.B. zwischen Weikersholz und Wallhausen, ehemalige Schmieden und Sägemühlen. In Weingarten darf der größte barocke Kirchenbau nördlich der Alpen besucht werden, die Basilika St. Martin. Wahrscheinlich wurden die Wände in der Mauritiuskapelle in Markdorf von Pilgern bemalt, da hier vorrangig Jakobsmuscheln abgebildet wurden. Eine bekannte Sägemühle, die Fleckenbacher Sägmühle, kann kurz nach Frankenhardt/Mainkling begutachtet werden. Da der schwäbische Jakobsweg - Von Würzburg nach Ulm auch über  viele Gebirgszüge führt, öffnen sich dem Wanderer atemberaubende Ausblicke auf Täler mit ihren Häusern sowie auf Flüsse und Seen. Ein sehr bekannter Gebirgszug der durchwandert wird, ist die Schwäbische Alb.

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Autor: Manupferd  05.07.2010 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

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