Der Wiener Deewan - Günstig essen in Wien

"All you can eat - pay as you wish" ist das ungewöhnliche Konzept des Wiener Deewan. Seit 2004 läuft das Underground-Restaurant im Soho-Stil erfolgreich.

Die österreichische Hauptstadt mit ihrem reichhaltigen Kulturangebot ist ein beliebtes Reiseziel. Auch Backpacker und Low-Budget-Reisende können in der Stadt einige Zeit verbringen ohne ihre Reisekasse zu sehr zu strapazieren. Seit 2004 wird das Restaurant-Angebot durch den Wiener Deewan bereichert. Dieses pakistanische Restaurant in der Liechtensteinstraße 10 zeichnet sich durch eine sehr unkonventionelle Preispolitik aus. Der Gast zahlt für das Essen soviel er will, die Getränke haben Festpreise. Wasser gibt es kostenlos an jeden Tisch. Dieses Konzept funktioniert nun schon seit fast 7 Jahren erfolgreich.

Am Buffett werden fünf verschiedene Currys angeboten. Drei davon sind vegetarisch bzw. vegan. Es gibt verschiedene Soßen, Salat und ein bis zwei Süßspeisen. Das Angebot ist also schlicht, aber gut. Auch die Einrichtung des Wiener Deewan ist eher spartanisch. An schlichten Tischen sitzen die unterschiedlichsten Gäste. Familien mit Kindern, für die es eine Spielecke auf der untersten Ebene des Restaurants gibt, kommen genauso wie Banker, Studenten oder Lebenskünstler. Der durchschnittliche Gast lässt am Ende seines Besuches 5 bis 7 Euros in der Kasse. Grundsätzlich ist jeder aber lediglich seinem Gewissen verpflichtet. Wenn man sein Essen mitnehmen will gibt es Boxen zu Festpreisen von 4 bis 9 Euros.

Die beiden pakistanischen Betreiber kochen täglich im Restaurant. Dabei verwenden sie zum großen Teil noch die Rezepte ihrer Großmütter. Gewürze werden nach pakistanischer Tradition selbst geröstet, gemischt und handgemahlen. Trotz der Gewürze ist das Essen aber nie wirklich scharf. Der Gast kann mit einer scharfen Soße dem nachhelfen, wenn er möchte. Von der U2 Station Schottentor ist die Liechtensteinstraße nur etwa 5 Gehminuten entfernt. Auf dem Heimweg kann man an den kleinen Geschäften des 9. Bezirks vorbeischländern oder der berühmten Votivkirche einen Besuch abstatten.

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Die Suppenbar in der Nähe der U6 Station Alser Straße hat sich in ihren wöchentlich wechselnden Karten auf Suppen, Eintöpfe und Currys spezialisiert. Ab 3,90 Euro incl. Brot kann man in dem kleinen aber gemütlichen Restaurant warm essen. Zu den Currys gibt es Reis und neben den einfachen warmen Speisen gibt es auch eine kleine Auswahl an Desserts. Wenn man sich unsicher ist, was man wählen soll, kann man an der Bar um eine kleine Kostprobe bitten. Alle Gerichte sind entweder vegetarisch oder vegan. Oft wird auch laktosefrei gekocht. Bei der Produktauswahl wird auf regionale Produkte und deren Umweltverträglichkeit geachtet. Selbstverständlich kann man alle Gerichte auch zum Mitnehmen bestellen.

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Autor: ellieus  07.02.2011 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

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