Deutschlands bekannteste Burgen
Um Deutschlands bekannteste Burgen zu besichtigen, muss man durch die gesamte Bundesrepublik reisen. Besonders die Wartburg und Burg Hohenzollern begeistern ihre Besucher.
Deutschlands bekannteste Burgen liegen im ganzen Bundesgebiet verteilt. Zu den namhaftesten dieser mittelalterlichen Bauten zählen die Burg Hohenzollern im baden-württembergischen Hechingen und die Wartburg, welche über der thüringischen Stadt Eisenach thront. Die Burg Hohenzollern ist nicht nur für ihr riesiges kulturelles Erbe einer der mächtigsten Adelsfamilien, die je auf deutschem Boden gelebt hat, bekannt, sondern auch für ihre bis heute gut erhaltenen Gemäuer. Die Christuskapelle und der Kronenraum mit jenem Kunstgegenstand, welches einst dem berüchtigten Kaiser Wilhelm II. gehörte, zeugen von dieser Authentizität. Die Öffnungszeiten sind je nach Saison von 10.00 Uhr bis 16.30 Uhr bzw. 17.30 Uhr. Führungen werden halbstündlich durchgeführt und dauern rund 45 Minuten an. Der Eintritt liegt je nach Alters- und Personenklasse zwischen 4 und 10 Euro.
Die Wartburg wiederum ist in Bezug auf Deutschlands bekannteste Burgen so sehenswert, da sich dort noch heute die Grabplatte von Ludwig dem Springer befindet. Imposant ist die Burg auch wegen ihren wunderschönen Kapitellen sowie für den Wehrgang und die steilen Außenmauern. Der Eintritt für den Einlass liegt je nach Person und Alter zwischen 3 und 8 Euro. Die Öffnungszeiten wie auf der Hohenzollernburg saisonabhängig und gehen täglich von 08.30 Uhr bis abends um 16.00 Uhr bzw. 17.00 Uhr. Führungen werden in deutscher sowie englischer Sprache, letzteres täglich um 13.00 Uhr, durchgeführt. Eine weitere zu Deutschlands bekannteste Burgen zählende, mittelalterliche Anlage stellt jene Stadtburg von Dresden dar, welche als Zwinger bekannter ist. Dieser liegt inmitten des Zentrums der Elbmetropole und galt früher als Reit- und Lustschloss von Kurfürst Friedrich August dem Starken. Ursprünglich war er als Vorhof des neuen Residenzschlosses gedacht. Eintritt muss man lediglich für die im Zwinger beherbergte Rüstungskammer zahlen.
Ebenso hinzuzählen zu Deutschlands bekannteste Burgen sollte man die unweit von Dresden gelegene Moritzburg, eine Wasserburg, welche einst als Sommerresidenz der sächsischen Fürsten galt. Auch die Festung Königstein im Elbsandsteingebirge, eine der größten und höchst gelegenen Burgen der Bundesrepublik, sollte man im Rahmen einer Burgen-Rundreise besichtigen. Nicht zu vergessen ist darüber hinaus die Reichsburg Kyffhausen, welche sich an der Grenze zwischen Thüringen und Sachsen-Anhalt befindet. Sie ist vor allem für den Barbarossaturm bzw. dessen heute übrig gebliebene Ruine bekannt.
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