Deutschlands größte Fernmeldetürme
Deutschlands größte Fernmeldetürme während des Urlaubes im eigenen Land besuchen und die Städte vom Himmel aus besichtigen.
Sie dienen zum Teil noch heute als Aussichtsplattformen, Restaurantlandschaften und Büroflächen. Die Rede ist von Fernsehtürmen, welche für die Einwohner der jeweiligen Städte so etwas wie eigene Freizeiteinrichtung darstellen, soweit sie denn gegenwärtig noch zugänglich sind. Dabei ist interessant zu hinterfragen, wo genau die größten Fernmeldetürme der Bundesrepublik zu finden sind. Nicht verwunderlich ist hierbei, dass es zunächst in die Bundeshauptstadt geht, um erste Antworten zu erhalten.
In Berlin steht mit dem über 363 Meter hohen Fernsehturm in der Tat der höchste Fernmeldeturm der Bundesrepublik. Dieser befindet sich im Bezirk Mitte und bietet somit eine wunderbare Sicht auf das Zentrum der Millionenstadt. Vor allem die dunkelrot-silber leuchtende Kuppel stellt ein Merkmal des Hochhauses dar, welches mit Voranmeldung ohne Probleme betreten werden kann. An zweiter Stelle befindet sich der imposant in die Höhe ragende Europaturm im Grenzgebiet der Stadtteile Bockenheim und Ginnheim in Frankfurt am Main, welcher rund 338 Meter hoch ist, allerdings seit 1999 für die Öffentlichkeit geschlossen ist. In Volksmund wird er bis heute auch Ginnheimer Spargel genannt.
Nicht minder interessant gestaltet sich ein Ausflug ins schöne Frankenland, genauer gesagt nach Nürnberg, wo man den 293 Meter hohen Fernmeldeturm, allerdings auch nur noch von außen, bewundern kann. Hier wurden die Türen schon 1991 dicht gemacht. Der 1968 gebaute Olympiaturm, etwa 150 km südlich von Nürnberg, ist wie sein Pendant in Berlin, ebenfalls für Besucher geöffnet. Im 291 Meter hohen Turm befinden sich neben dem typischen Drehrestaurant u. a. das Rockmuseum Munich sowie ein Fotostudio.
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Auf Platz fünf im Bezug auf die höchsten Fernsehtürme Deutschlands rangiert der 282,2 Meter hohe Telemax in Hannover, welcher zwar nicht für die Öffentlichkeit betretbar ist, jedoch häufig als Ort privater Veranstaltungen genutzt werden kann. Und mit seiner einzigartigen Bauart begeistert er auch von außen, sodass er auf keiner Hannover-Reise fehlen darf. Unter den zehn höchsten Gebäuden hat lediglich noch der zehntplatzierte Rheinturm von Düsseldorf für die Öffentlichkeit unter Vorreservierung geöffnet.
Um eine Rundreise durch die Städte frei nach dem Motto: „Die höchsten Fernsehtürme Deutschlands“ durchzuführen, sollte man zudem in die mehr als pulsierende Hansestadt Hamburg mit dem 279,2 m hohen Heinrich-Hertz-Turm, nach Köln, wo sich neben dem Dom auch der bis 1999 geöffnete Colonius befindet, sowie nach Koblenz, dessen Fernmeldeturm ebenfalls für private Veranstaltungen zur Verfügung steht, und Dresden reisen. Insgesamt gibt es in Deutschland 180 Fernmeldetürme, die mindestens 150 Meter hoch sind und allesamt Unikate darstellen.
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