Die bekanntesten Weingebiete in Italien
Die Toskana, der Piemont und die Emilia-Romagna sind die bekanntesten Weingebiete von Italien. Daneben gibt es viele kleinere Rebflächen, die europäische Spitzenweine herstellen.
Italien ohne Wein, ist wie Deutschland ohne Bier, möchte man angesichts der umfangreichen Anbaukultur auf der Apenninenhalbinsel sagen. Von Norden bis Süden ist das Land von Weinbergen geradezu übersät. Die bekanntesten und geschichtlich ältesten, befinden sich in der Toskana. In der Gegend um Florenz wachsen die begehrten Trauben auf einer Fläche von ca. 63.000 Hektar. Angebaut wird zumeist die Sangiovese Traube, welche den Hauptteil der italienischen Weinsorten ausmacht. Neben dem Wein selber, sind seine Anbauflächen eine der großen landschaftlichen Attraktionen in Italien. Die seichten Hügel und grünen Weinberge sind ein Paradies für Wanderer und Fotobegeisterte.
Das zweite berühmte Weingebiet von Italien befindet sich weit im Norden. Die im Winter knackig-kühle Region um Turin, der Piemont, verfügt über ca. 54.000 Hektar Rebfläche, die zum Anbau verschiedener Luxusweine genutzt wird. Aus den Trauben werden allerdings nicht nur Weine hergestellt, sondern viel wichtiger für den Piemont als eines der bekanntesten Weingebiete in Italien, Wermut. Martini und Cinzano stammen aus dieser Gegend und sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Region. Noch weiter nördlich wächst im Schatten des Mont Blanc eine Traube, die sich großer, europäischer Wertschätzung rühmt. Der Chardonnay aus dem Aostatal ist weltweit bekannt. Die an die Schweiz grenzende Provinz ist ebenfalls eines der bekanntesten Weingebiete in Italien.
Bekannter noch sind die ebenfalls im Norden gelegenen Weingebiete der Lombardei und von Ligurien. Die Mailänder Weine werden auf einer Rebfläche von fast 27.000 Hektar angebaut. Berühmtestes Produkt aus dieser Region ist die Traube Pinot Noir. Ligurien besitzt im Vergleich dazu relativ kleine Anbauflächen, stellt aber hervorragende Qualitätsweine her. Ein weiteres der bekanntesten Weingebiete in Italien ist die für Parmaschinken, Parmesan und Balsamicoessig bekannte Emilia-Romagna im Nordosten des Landes. Die Gegend ist von einer Hügellandschaft geprägt, die sich ideal für den Weinanbau macht. Jedes mal, wenn eine Flasche Lambrusco geöffnet wird, kann man sich sicher sein, dass sie aus der Emilia-Romagna stammt.
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Zu den bekanntesten Weinanbaugebieten gehört mit einer Anbaufläche von fast 50.000 Hektar ausgerechnet auch die Hauptstadtregion Latium. Berühmter noch sind aber die Weine, die aus Sizilien und Sardinien stammen. Die verhältnismäßig kleinen Weingebiete sind für ihre schweren Rotweine bekannt.
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