Die besten Plätze zum Kitesurfen lernen - Vom Gardasee bis Fehmarn

Kitesurfen ist der neue Trend an den europäischen Stränden. An den windreichen Nordsee-, Ostsee- und Atlantikküsten tummeln sich mittlerweile die Extremsportler.

Kitesurfen ist der Strandtrend des 21. Jahrhunderts. Der abenteuerliche Sport ist immer öfter an den Küsten Europas wiederzufinden. Das Spannende am Kitesurfen sind die hohen Geschwindigkeiten, die man mit Hilfe des Küstenwindes erreichen kann. Die Böen werden von einem Windschirm eingefangen, der wiederum das Board über das Wasser zieht. Kombiniert werden kann das Kitesurfen mit trickreichen Sprüngen und Stunts. Teilweise werden Geschwindigkeiten von bis zu 80 Stundenkilometern erreicht.

Das Handwerk des Kitesurfen möchte angesichts des hohen Speeds zweifelsohne gelernt sein. An den windreichen europäischen Küsten können sich Neulinge schnell mit der Materie vertraut machen. Insbesondere die Nordseegewässer dienen erfahrenen Sportlern als Trainingsort. Mit den Profis kamen auch die Schulen für Kitesurfen an die deutsche, niederländische und dänische Nordsee. Die Bedingungen sind hier geradezu optimal. Der Wind kann nicht nur zur Stromerzeugung, sondern auch als umweltfreundlicher Antrieb für die Boards genutzt werden. In den Niederlanden sind die windreichen Spots bekanntlich weit gestreut. Ob Harlingen, Hindeloopen, Callantsoog oder Oostvoorne. Die Auswahl an Kiteplätzen ist fast grenzenlos. In den deutschen Nordseedomizilen wie Wilhelmshaven, Kiel und Sylt werden ebenso umfangreiche Kurse im Kitesurfen angeboten. Sie zählen zu den besten Orten zwischen Gardasee und Fehmarn, um die junge Extremsportart zu lernen. Eine der ausgezeichneten Kiteschulen nennt sich Nordseeaktiv und ist in mehreren Städten an der deutschen Küste zu finden. Für die professionellen Kurse verlangen die Betreiber ungefähr 200 Euro.

Wer es günstiger möchte, findet ebenso am Nachbargewässer, der Ostsee, beste Voraussetzungen zum Lernen des Kitesurfen. Deutsche Orte wie Fehmarn, Rügen und Usedom bieten gute Kiteschulen, sind aber verhältnismäßig preisintensiv im Vergleich zu den polnischen und baltischen Stränden. Bei der Ostsee-Kiteschule auf Usedom bezahlen Kunden für einen Anfängerkurs beispielsweise 190 Euro, inklusive Ausrüstung. Geheimtipp sind zweifelsohne die Plätze zum Kitesurfen in Litauen und Lettland. Gute Bedingungen und günstige Kiteschulen finden sich z. B. oberhalb und auf der Kurischen Nehrung in Litauen, insbesondere um den Ort Klaipeda. Zum Kitesurfen gelten die weißen, windverwöhnten Sandstrände um den Ort als einer der besten Plätze in Europa. Eine der bekanntesten Kiteschulen des Ortes nennt sich X-PRO, welche ein umfangreiches Ausrüstungsangebot besitzt und Kurse an de Meeresküste oder im Binnengewässer durchführt. Weiter nördlich in Lettland gelten die Städte Liepaja, Ventspils und Jurmala als ideale Spots zum Kiten.

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Osteuropa bietet mit der Schwarzmeerküste in Bulgarien und Rumänien, aber auch mit der kroatischen Adria weitere gute Plätze zum Kitesurfen. In Orten wie Burgas, Varna und Constantia wächst der Trend immer mehr. Mit so hohen Windgeschwindigkeiten, wie im Norden des Kontinents kann man hier allerdings nicht rechnen. Vergleichbar sind lediglich die Atlantikstrände in Spanien und Portugal, die schon vor dem Trend Kiten von den Windsurfern entdeckt wurde. Hinter Gibraltar und Tarifa befindet sich ein Paradies für den Extremsport. Viele Schulen bieten Interessierten an, für wenig Geld das Kitesurfen zu lernen. Vor allem in Tarifa ist das Preisniveau angesichts der großen Konkurrenz relativ niedrig. Die Kiteschulen in Tarifa nennen sich z. B. Hotstick, ALOHA oder Dragon Kite. Allesamt bieten sie Einführungskurse an und sind beispielsweise schon für 70 Euro für 3 Stunden nutzbar. Wer dem offenen Meer nicht traut, kann Kitesurfen auch auf Binnengewässern lernen. Der Gardasee in Italien sowie der Como See sind bekannte Kiteplätze. Schulen gibt es hier viele und das Material kann für wenig Geld ausgeliehen werden.

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Autor: mrm1985  12.05.2010 |  Beitrag hilfreich? Ja (1) | Nein

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