Die biologische Station La Hesperia – Abenteuer im Nebelwald

Egal ob man als Freiwilliger oder als Besucher das Ökosystem Nebelwald kennenlernen möchte, ein Aufenthalt in der biologischen Station La Hesperia in Ecuador ist ein ganz besonderes Erlebnis.

Ecuador ist ein interessantes und beliebtes Reiseland. Besonders viele Besucher bereisen den kleinsten Andenstaat aufgrund seiner schönen Natur und seines Regenwaldes. Möchte man das Ökosystem des Bergregenwaldes genauer kennenlernen, so bietet sich ein Aufenthalt in der biologischen Station La Hesperia in der Nähe von Quito an. Hat man mindestens drei Wochen Zeit, so kann man einen Freiwilligendienst in der Station absolvieren und an verschiedenen Projekten mitarbeiten. Jede Woche gibt es jedoch auch eine geführte Wanderung, so dass man auch den Regenwald entdecken kann. Hat man nur einige Tage zur Verfügung, so kann man auch als Besucher in die biologische Station La Hesperia kommen und Wanderungen unternehmen.

Die biologische Station La Hesperia

Das Reservat liegt ungefähr 90 Kilometer von Quito entfernt und ist mit dem Bus gut zu erreichen. Es ist mehr als 800 Hektar groß und ist eine sogenannte Important Bird Area, es gibt hier besonders viele verschiedene Vogelarten. Auch bei den Säugetieren sind viele verschiedene Arten vertreten, mit viel Glück kann man sogar einen Puma, Ozelot, Bären, Kapuzineraffen oder ein Halsbandpekari sehen. Der Regenwald in der biologischen Station La Hesperia wird als Nebelwald bezeichnet, da die Berghänge ganzjährig in den Wolken liegen. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit hat sich eine besondere Vegetation herausgebildet, darunter viele Bromelien und Orchideen. Der Nebelwald ist ein sehr gefährdetes Ökosystem, in der biologischen Station La Hesperia ist eines der letzten unberührten Gebiete zu finden.

Die Unterkünfte

Kommt man als freiwilliger Helfer nach La Hesperia, so wird man im Freiwilligenhaus untergebracht. Hier schläft man mit anderen Mitstreitern aus allen Ländern in Mehrbettzimmern in einem schönen Holzhaus. Die Mahlzeiten werden von den ecuadorianischen Köchinnen zubereitet und dreimal täglich gemeinsam im Essbereich eingenommen. Die Kosten für einen einmonatigen Aufenthalt liegen hier bei ungefähr 350 Euro. Kommt man als Tourist, so gibt es komfortable Zimmer im historischen Farmhaus. Hier werden auf Wunsch auch Fortbildungen und Unterrichtsstunden zu Themen aus der Region abgehalten. Die Verpflegung erfolgt ebenfalls im Farmhaus. Ein Tag mit Vollverpflegung und einer geführten Wanderung kostet hier ungefähr 40 Euro pro Person.

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Planung eines Besuchs der biologischen Station La Hesperia

Um sicherzugehen, dass bei einem Besuch Kapazitäten zur Unterbringung frei sind, sollte man sich frühzeitig informieren und eine Reservierung vornehmen. Dies ist direkt über die Homepage der biologischen Station La Hesperia möglich. Benötigt man weitere Unterstützung bei der Planung eines Aufenthaltes, so bietet sich die Vermittlung durch eine deutsche Organisation an. Der Verein Pumamaqui e.V. hat sich auf die Vermittlung von Freiwilligenarbeit spezialisiert und unterstützt Freiwillige vor und während ihrer Reise. Die Kosten für Unterbringung und Verpflegung müssen die Freiwilligen jedoch selbst tragen.

Reisebericht als PDF
Autor: Gragui82  23.02.2011 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

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