Die griechische Insel Hydra - ein Tagesausflug
Die Insel Hydra eignet sich perfekt als Tagesausflugziel vom Festland Athen aus. Vor allem in der Nebensaison ist Hydra ein wunderbarer Ort um sich zu erholen und auszuspannen.
Hydra ist eine der Saronischen Inseln und liegt nicht weit weg von Pireaus, dem Hafen Athens. Deswegen wird Pireaus auch die Stadt vor den Toren Athens genannt. Man kann mit einem Schnellboot, dem „Flying Dolphin“ in ca. 1,5 Stunden nach Hydra fahren. Macht man sich schon morgens auf den Weg, ist Hydra ein ideales Ausflugsziel für einen Tagestrip. Die Insel bietet sich aber auch für längere Aufenthalte an, vor allem für Reisende die Ruhe suchen und ausspannen möchten.
Hydra - eine Insel ohne Autos
Auf Hydra gibt es keine Autos. Nur Mulis, Schubkarren, das Müllauto, Leute die zu Fuß von einem Ort zum anderen laufen und im Wasser natürlich viele Schiffe und Boote. Die Insel ist eher felsig und hat wenige Strände, wenn man mal davon absieht, dass Hydra grundsätzlich nicht besonders groß ist. Die schöne Landschaft der Insel reizt dazu, Fotos zu machen und einfach in die Gegen zu schauen. Außerdem sehr schön: Die Stille. Vögel, Bienen, Meer und das war’s – außer natürlich man ist im Örtchen unterwegs. Vor allem, wenn man in der Nebensaison (also zum Beispiel an einem sonnigen Tag im März) unterwegs ist, ist es nicht zu voll.
Wanderung zum Kloster Profitis Elias
Einer der höchsten Punkte der Insel ist das Kloster Profitis Elias, es liegt an den Hängen des Berges Eros. Der Marsch führt ca. 2 Stunden bergauf. Es ist wirklich anstrengend und man sollte direkt morgens oder vormittags loswandern, ansonsten wird es zu heiß. Man vergießt den einen oder anderen Schweißtropfen auf dem Weg dorthin, aber oben angekommen ist es grandios. Vor allem, wenn außer einem selbst nicht viele andere Wanderer dort sind und man den Berggipfel für sich hat.
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Wenn man das Kloster besuchen möchte sollte man aufpassen, denn ab 13 Uhr ist Mittagspause. Als ich oben war hat uns ein sehr netter älterer Mönch die Kirche aufgeschlossen und gezeigt. Wenn man höflich fragt, dann reagieren die Mönche eigentlich immer sehr freundlich und hilfsbereit. Nachdem das Kloster besichtigt ist, kann man außerhalb des Klosters picknicken mit einem tollen Blick auf das Meer und die angrenzenden Inseln. Bergab kann man dann durch die kleinen Straßen des Hafenörtchens wandern. Dem Besucher öffnet sich ein Blick auf lauter kleine hübsche Gässchen und Treppen, wiederum findet man viele wundervolle Fotomotive. Man sollte sich einfach inspirieren und verzaubern lassen.
Mittagessen in griechischem Ambiente
Zum Mittagessen kann ich empfehlen sich in einer Seitenstraße niederzulassen, in einer typischen griechischen Taverne. Diese Restaurants erkennt man an den Holzstühlen mit geflochtenem Sitz und unbequemem Anschein. Natürlich kann man auch direkt am Hafen essen, dort ist es etwas voller und teurer. Nach dem Essen gibt es im Ort und am Hafen selbst noch ein paar nette Plätze zu entdecken. Viel zu schnell ist es dann schon wieder Zeit zurück aufs Festland zu fahren.
Für mich war es ein perfekter Tag, mit perfektem Wetter auf Hydra. In jedem Fall ist es anstrengend, aber es hat sich gelohnt. Wenn ich mal eine totale Auszeit wollen würde, dann würde ich Ende März ein paar Tage nach Hydra fahren und ausspannen. Es ist schon sonnig, aber es gibt noch keine unangenehme Hitze, dafür angenehme Stille und wundervolle Landschaft!
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