Die Herrenhäuser Gärten - Gartenkunst in Hannover im Laufe der Zeit

Die Herrenhäuser Gärten sind eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Hannovers. Beim schlendern durch den großen Park erlebt der Besucher Gartenkunst aus verschiedenen Jahrhunderten.

Die Niedersächsische Landeshauptstadt Hannover hat einen der schönsten Gärten Deutschlands. Die Gärten im Stadtteil Herrenhausen laden den Besucher zu langen Spaziergängen durch Gärten verschiedener Epochen. Vom großen Barockgarten über den kleineren Berggarten zum Georgengarten und den Welfengarten im Landschaftsstil, der Besucher hat viel zu sehen. Als kleine Highlights während eines Rundganges dürfen die zahlreichen Parkbauten gewertet werden. Der Eintritt in den Park, der in der Regel von 9.00 Uhr bis 20.00 Uhr geöffnet hat, kostet 5 Euro. Dabei ist der Eintritt in die Grotte enthalten.

Der große Garten - Barocke Gartenträume

Der große Garten ist das Glanzstück der großen Parkanlage. Hier stand bis 1945 das Schloss, welches durch einen Bombenangriff zerstört wurde. Nur noch die Orangerie und der große Ehrenhof zeugen vom Schlosskomplex. Im großen Garten finden wir neben zahlreichen Statuen auch Themengärten wie den Rokokogarten, den Niederdeutschen Blumengarten oder den Renaissancegarten. In der Mittelachse des großen Gartens erblickt man die Glockenfontäne und die große Fontäne die bereits vor mehreren hundert Jahren das Wasser in die Höhe spuckte. Besonders bekannt ist auch die Grotte im Schlosspark die von der berühmten Künstlerin Niki de Saint Phalle gestaltet wurde. Im Sommer finden im Gartentheater Schauspiele, auf der großen Wiese Konzerte mit international bekannten Künstlern, statt.

Der Berggarten - Pflanzen aus aller Welt

Der heutige Berggarten ist ein Landschaftsgarten dessen Hauptaugenmerk man aber auf die Gewächshäuser legen kann. Hier werden Pflanzen aus aller Welt gezeigt. Die Pflanzenhäuser sind thematisch eingerichtet. So beherbergen die Häuser unter anderen Wüstenpflanzen, Kakteen und Orchideen. Auch der Landschaftsgarten ist thematisch bepflanzt wurden. So geht der Besucher an Heide-, Zierholz-, Stein- und Irisgärten vorbei, bevor er das stattliche Mausoleum der Hannoveraner erblickt, welches an manchen Tagen zur Besichtigung offen steht. Ebenfalls im Berggarten befindet sich das Sealife, ein Aquarium mit Tropenhaus.

Georgen- und Welfengarten - Landschaftsgärten mit herrschaftlichen Gebäuden

Der Georgen- und Welfengarten ist ein Landschaftsgarten. Im Welfengarten befindet sich das wunderschöne Welfenschloss in welchem sich heute die Technische Universität befindet. Im Georgengarten kommt der Besucher neben dem Leibnitztempel auch am Georgenpalais, dem heutigen Wilhelm-Busch-Museum. Hier wird auf lebendige Weise das Leben und Werk des Schriftstellers vorgestellt. Über die weite Herrenhäuser Allee gelangt man wieder zurück zu den Parkplätzen.

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Autor: Christian Biskup  21.02.2011 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

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