Die Insel Fünen – Der Garten Dänemarks

Fünen ist bei Einheimischen sowie bei Touristen aus Deutschland sehr beliebt. Sie präsentiert teils unberührte Natur, die am besten mit dem Fahrrad entdeckt werden kann.

Bekannt als der Garten von Dänemark ist das pastorale und malerische Fünen die drittgrößte Insel des Landes. Ganz in der Nähe befinden sich die zwei Inseln Aero und Langeland, die außerdem bei den Urlaubern unter den 90 Inseln Dänemarks sehr beliebt sind. Die ländliche Landschaft von Fünen ist durch reetgedeckte Bauernhäuser und malerische Windmühlen geprägt, die in der Landschaft verstreut sind. Sie spiegeln einen unwiderstehlichen Charme wider, der bereits seit Jahrhunderten unverändert geblieben ist.

Odense ist die größte Stadt auf Fünen und bietet das beste aus Insel- sowie Festlandleben, wozu ein reges gesellschaftliches Zentrum und viele Bereiche mit ruhigen Gebieten gehören, die zum Entspannen einladen. Der größte Stolz von Odense ist wohl die Tatsache, dass einer der größten Schriftsteller, nämlich Hans Christian Andersen, in dem Städtchen geboren wurde. Dazu bietet Odense natürlich auch einige Attraktionen, wie das Hans Christian Andersen Museum und den Hans Christian Andersen Haven. Das Museum beherbergt zahllose Ausstellungstücke, die sich mit dem Leben und Schaffen des Märchenschreibers befassen. Es hat von Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 16.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 60 Dänische Kronen, was ungefähr 8 Euro entspricht. Beim Hans Christian Andersen Haven handelt es sich um einen Garten, der mit vielen bunten Blumen sowie Pflanzen geschmückt ist. In der Mitte findet man eine Skulptur des Schriftstellers, die im Jahr 1949 erschaffen wurde. Der Garten ist immer geöffnet und kann zu jeder Zeit besichtigt werden.

Doch auch unabhängig vom berühmtesten Sohn der Stadt gibt es auf Fünen eine Menge zu besichtigen, darunter auch das Kunstmuseum von Fünen, das über experimentelle Kunst aus der Nachkriegszeit und Lichtkunst aus den Niederlanden verfügt. Zu bestaunen ist dies von Dienstag bis Sonntag von 10.00 bis 16.00 Uhr. Der Eintritt kostet eine erwachsene Person 60 Dänische Kronen, also um die 8 Euro. Weiterhin sehr sehenswert ist das Freilichtmuseum der Insel, welches aus einem komplett nachgebauten Dorf besteht. Die Häuser dort stammen aus dem 17. und 18. Jahrhundert. Das Museumsdorf kann jeden Sonntag von 11.00 bis 15.00 Uhr kostenlos besichtigt werden.

Abseits der Stadt Odense und ihren vielen Sehenswürdigkeiten präsentiert sich die Insel als ein Paradies für Radler. Die herrlichen Strecken mit ihren sanften Hügeln und schönen Landschaften lassen sich sehr gut mit dem Rad erkunden. So empfiehlt sich auch eine Tour nach Keterminde, einem verschlafenen Küstenort, der mit beeindruckenden Sandstränden gesäumt ist. Ferner ist eine kurze Reise mit dem Fahrrad auf die Halbinsel Hindsholm sehr schön, die eine reizvolle ländliche Gegend mit einer Kirche aus dem 16. Jahrhundert und mehreren Bauernhäusern im Fachwerkstil bietet.

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Autor: Spunk  05.02.2011 |  Beitrag hilfreich? Ja | Nein

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