Die Inseln des nordöstlichen ägäischen Meeres – Einzigartig mystisch
Wer seinen Urlaub auf den Inseln des nordöstlichen Ägäischen Meeres verbringt, wird auf geheimnisvolle Mythen und eine facettenreiche Natur stoßen. Hier kommen Ruhesuchende sowie Kulturliebhaber ganz auf ihre Kosten.
Obwohl sie weniger als die anderen griechischen Inseln besucht werden, sind die sieben großen Inseln des nordöstlichen Ägäischen Meeres nicht weniger schön und faszinierend. Sie sind reich an historischen Stätten und mit einer schönen Natur gesegnet, die den Urlauber immer wieder kommen lässt. Eine der Inseln ist Lesbos, auch als Mytilini bekannt, welche die drittgrößte aller griechischen Inseln darstellt. Dort kann man eine beeindruckende Landschaft mit weiten Olivenhainen, dichten Kiefernwäldern, Sandstränden und traditionellen Klöstern erkunden. Sie ist das zu Hause von Sappho, einer berühmten Schriftstellerin, sowie vielen anderen Autoren und Musikern der Antike. Daraus ist eine starke künstlerische Tradition auf Lesbos entstanden, die bis heute erhalten blieb. In der Hauptstadt Mytilini kann man einige Kirchen besichtigen und danach in eine Taverne einkehren und ein leckeres Essen in einer Atmosphäre aus weißgetünchten Häusern genießen. Anschließend kann man sich auf einem der Strände auf Lesbos entspannen und in Ruhe Sonne tanken.
Samos, die südlichste Insel im nordöstlichen Ägäischen Meer, ist auch die, die am nähesten an der türkischen Küste liegt. Sie ist reich an archäologischem sowie historischem Interesse und war die Heimat des berühmten Mathematikers Pythagoras. Die Landschaft auf Samos ist größtenteils grün und besteht aus vielen Wäldern und Bergen. An den belebten Stränden kann man ein reges Treiben erleben und einen Blick auf die mit roten Ziegeln gedeckten Häuser genießen. Weiter südwestlich von Samos befindet sich die Insel Ikaria. Sie ist nach dem unglücklichen Ikarus benannt, der zu nah an die Sonne heran flog und starb. Daneben gibt es auf der Insel noch viele weitere Mythen und Legenden, die sich um Ikaria drehen. Im Süden kann man einen Spaziergang zu den steilen und nackten Felsen unternehmen, während es im Norden eher gediegene Landschaften zu entdecken gibt. Dort kann man auch den Duft der vielen Aprikosenbäume einfangen, der mit dem der Zypressen und Pinien kombiniert ist.
Auch wenn die Insel Samothraki im nordöstlichen Ägäischen Meer sehr klein ist, sorgt sie für einzigartige Szenerien. Knorrige Bäume und tiefe Lichtungen sind mit schroffen Gipfeln und grünen Hügeln gepaart, und ergeben so ein einmaliges Landschaftsbild. Der mächtige Mount Fengari, der höchste Gipfel der Ägäis, lädt zu einem Aufstieg ein. Von oben hat man eine herrliche Sicht, die an klaren Tagen sehr weit über das Meer reicht. Obwohl die kleine Insel Samothraki von seinen Nachbarn überschattet sein mag, kommen trotzdem etliche Touristen dort hin, die es nicht so überlaufen mögen und die Ruhe zu schätzen wissen.
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