Die Museen in Rom
Rom blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück und besitzt daher interessante Museen, in denen Werke von der Antike bis zur Renaissance ausgestellt sind.
Rom, einst Hauptstadt des Römischen Imperiums, gilt als Wiege der Kultur. Zu Zeiten der Römer entstanden hier moderne Bewässerungsanlagen, erste demokratische Staatsstrukturen und Baudenkmäler, die noch heute von den Fertigkeiten der damaligen Architekten zeugen. Im Mittelalter dann wurde Rom zum Zentrum der Katholischen Kirche. Seit vielen Jahrhunderten schon haben hier die Päpste ihren Sitz und somit lagern in den Vatikanischen Museen beeindruckende Schätze. Wer in die faszinierende Geschichte Roms eintauchen möchte, besichtigt daher am besten die zahlreichen Museen und Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Kolosseum
Interessiert man sich vor allem für die Geschichte der Alten Römer, sollte man von den vielen Sehenswürdigkeiten in Rom natürlich als erstes das Kolosseum besichtigen. Im Jahre 80 nach Christus wurde dieses Gebäude eingeweiht und war in der Folgezeit Schauplatz für spektakuläre, aber auch schaurige Gladiatorenspiele. Heute kann man sowohl die Arena als auch die Zuschauertribünen besichtigen. Geöffnet ist das Kolosseum täglich von 9 Uhr bis eine Stunde vor Sonnenuntergang, der Eintritt kostet 8 Euro. Erreichen kann man das Kolosseum mit der Metro über die Haltestelle Colosseo.
Kapitolonische Museen
Nur ein paar hundert Meter vom Kolosseum entfernt befinden sich die Musei Capitolini auf dem ehemaligen Kapitolshügel Roms. Hier gibt es für 6,50 Euro Eintritt pro Person (ermäßigt 4,50 Euro) Skulpturen, Statuen und Artefakte aus dem Römischen Reich zu sehen - unter den Museen in Rom bietet es für solche Relikte die größte Auswahl. Als ganz besonderes Highlight gilt die erst kürzlich restaurierte, überlebensgroße Reiterstatue, die den römischen Kaiser Marc Aurel darstellt. Die Musei Capitolini sind von Dienstag bis Sonntag von 9 Uhr bis 20 Uhr geöffnet.
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Vatikanische Museen
Unbezahlbare Kunstwerke und Artefakte aus unterschiedlichen Epochen gibt es in den Vatikanischen Museen. Besucht man diese, verlässt man Italien und betritt den Vatikanstaat, eine ganz eigene Welt mitten in Rom, in der Latein noch eine Amtssprache ist. In den Vatikanischen Museen gibt es mehr als 50.000 Ausstellungsstücke – doch da der normale Besucher diese kaum bewältigen kann, sollte man sich auf die Highlights des Museums beschränken. Hierzu zählt die Sixtinische Kapelle mit dem berühmten Deckengemälde von Michaelangelo. Darüber hinaus gibt es auch Statuen aus dem Alten Ägypten und römische und griechische Skulpturen zu sehen, so z.B. die berühmte Laokoon-Gruppe. Die Vatikanischen Museen öffnen Montag bis Samstag um 8.45 Uhr und schließen je nach Jahreszeit um 16.45 Uhr oder schon um 13.45 Uhr. Der Eintritt kostet 12 Euro. Hier sollte man sich allerdings auf Wartezeiten von über einer Stunde einstellen.
Villa Borghese
Die Villa Borghese ist von allen Museen in Rom die berühmteste Kunstgalerie. Hier findet man Skultpturen vom bekannten Künstler Gianlorenzo Bernini genauso wie Gemälde von Caravaggio, Rubens und Tizian. Wenn man dieses Museum besichtigen möchte, muss man allerdings vorher reservieren, denn die Eintrittskarten sind oft schon Wochen im Voraus ausverkauft. Dienstag bis Sonntag hat die Villa Borghese von 9 Uhr bis 19 Uhr geöffnet, der Eintritt kostet 12,50 Euro. Die nächst gelegene Metrostation ist Flaminio.
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