Die schönsten Berghütten am Stubaier Höhenweg
Das Wanderparadies Stubaier Alpen lädt zur Rast auf dem Stubaier Höhenweg in die Berghütten ein!
Der Stubaier Höhenweg ist mit 120 km Länge und wundervollen Felsformationen eine erlebnisreiche Wanderstrecke. Der Weg ist bogenförmig angeordnet, das bedeutet im Ort Neustift ist Aufbruch und gleichzeitig Ziel des Weges. Die Länge des Rundwegs spricht für sich und wer auch einen Blick von den Gipfeln auf der Strecke riskieren möchte, sollte zwei Wochen Zeit einkalkulieren für die komplette Strecke. Der Stubaier Höhenweg ist im wahrsten Sinne des Wortes hochgradig, denn mit einer durchschnittlichen Höhe von etwa 2.200 und 2.700 Meter steht der Wanderer hier über den Dingen. Bei 2880 Meter ist die Grawagrubernieder der Punkt der Strecke, der am höchsten gelegen ist. Entspannen und sich von der anstrengenden Wandertour erholen kann man sich in den Berghütten am Stubaier Höhenweg.
Auch wenn man hier keine Gletscher erklimmen muss, sollte der Wanderer nicht nur mit der passenden Kleidung und dem perfekten Schuhwerk, sondern auch mit Wander Erfahrung, ausgerüstet sein. Die Strecke führt durch ein Naturschutzgebiet und hat somit eine faszinierende Flora und Fauna zu bieten. Auch als Kletterer kommt man auf dem Stubaier Höhenweg ganz auf seine Kosten. Eine unterschiedliche Palette an Gesteinsarten und Felsformationen laden zur Besteigung förmlich ein. So sind die Berge um die Regensburger Hütte aus Alpeiner Granit und Kalkkögel, Serleskamm und Tribulaungruppe sind hellgraue Dolomiten.
Als kleine Etappenziele und Rastpunkte des Stubaier Höhenwegs dienen acht idyllische Hütten hoch oben in den Bergen. Hier kann man entweder pausieren und nächtigen oder die Strecke unterbrechen und den Rückweg antreten. Wer seinen Rucksack nicht mehr tragen möchte, kann diesen via Materialseilbahn an jeder Hütte nach unten befördern lassen. Wen auch seine Füße nicht mehr tragen, kann an der Dresdner Hütte auf halber Strecke die Gondelbahn bis ins Tal nehmen.
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Mitglieder im Alpenverein werden in den Hütten bevorzugt behandelt, denn der Alpenverein ist der Eigentümer der acht Tiroler Hütten. Bei Übernachtung bekommt man als AV-Mitglied einen 50%igen Preisnachlass. Startet man seine Wanderung gegen den Uhrzeigersinn trifft man zu Beginn auf die rustikal eingerichtete Starkenburger Hütte. Mit 57 Schlafplätzen sind die Aufnahmekapazitäten beschränkt. In einer Zisterne wird Regenwasser gesammelt, das zum Duschen verwendet werden kann. Hat es im Sommer wenig geregnet und wurde bereits einiges Wasser verbraucht, wird hier darauf hingewiesen, dass dann kein Wasser zur Verfügung stehen kann. Erwachsene AV-Mitglieder zahlen hier 13 Euro, Kinder bis 18 Jahren 8 Euro und Kinder bis 6 Jahren 5 Euro für ein Zimmerlager. Für die Übernachtung auf der Matratze bezahlt man 8 Euro, 6 Euro von 19-25 Jahre, von 7-18 Jahren 4 Euro und bis 6 Jahren sind Kinder frei. Das Notlager kostet 2-4 Euro. Wer kein Mitglied ist legt den doppelten Preis pro Nacht hin.
Nächstes Etappenziel ist die Franz Senn Hütte. Diese ist Treffpunkt für Kletterer, die über einen längeren Zeitraum die Felswände erklimmen. Demnach ist die große Franz Senn Hütte gut besucht und mit 170 Schlafplätzen auch die größte Hütte des Alpenvereins. Aber auch was den Komfort angeht hat diese Hütte die Nase vorn – mit 80 Betten und 90 Lagerplätzen, Kalt- und Warmwasserduschen, einer Heizanlage und einer Kläranlage ist diese Berghütte ausgestattet. Als absolutes Highlight gilt die Wlan Verbindung - wer nicht ohne Internet sein kann, kann hier surfen und seine Mails checken. Die Nacht kostet für Alpenvereinsmitglieder ab 8,50 Euro, wer kein Mitglied ist zahlt 19,50 Euro. Eine Unterbringung im Zimmer kostet bis 17,20 Euro für Mitglieder und bis 32,20 Euro für Nichtmitglieder. Halbpension kostet 32,50 Euro Aufschlag am Tag.
Rastmöglichkeit Nummer drei ist die Neue Regensburger Hütte. Mitten auf der Steilstufe der Falbesoner Ochsenalm liegt die Hütte nahezu malerisch, denn nicht nur der nahe gelegene Badesee, sondern auch der 100m abfallende Wasserfall neben der Berghütte sorgen für eine wundervolle Idylle. 27 Betten und 56 Lager beheimatet sie und für bis zu 13 Euro bekommen Mitglieder eine Übernachtung im Zimmer, im Lager für bis zu 9 Euro und im Notlager für bis zu 5 Euro. Halbpension kostet 25 extra und auch hier zahlen Nichtmitglieder das Doppelte für die Übernachtung.
An der Dresdner Berghütte hat man bereits die Hälfte hinter sich gelegt. 2308m hoch liegt die komfortable Hütte am Stubaier Höhenweg und hat 140 Betten im Angebot. Eher modern gestaltet und sehr zentral unter dem Stubaier Gletscher und nahe der Gletscherbahn befindet sich diese Berghütte. Sogar einen Kinderspielplatz gibt es neben einem großen Gastronomieraum innerhalb und außerhalb der Hütte. Im Sommer liegen die Preise bei bis zu 12 Euro pro Nacht im Bett, mit Halbpension zahlt man 38 Euro, das Lager kostet 11 Euro bzw. 37 Euro, Nichtmitglieder zahlen bis zu 17 Euro bzw. 43 Euro bei Halbpension. Im Winter zahlt man 2.50 Euro mehr auf jede Dienstleistung.
Mit der Sülzenau Hütte findet man eine rustikal eingerichtete klassische Berghütte. Mit 40 Betten und 100 Lagern, drei Stuben, Warmwasserwaschräume und Duschen sowie einem Schulungsraum kann die Hütte aufwarten. An einem Übungsfelsen in der Nähe kann man das Klettern erproben. Wer Stärkung braucht bekommt für 27 Euro Halbpension, ein einzelnes Essen beläuft sich auf 7 Euro. Das Zimmerlager liegt preislich bei bis zu 11,50 Euro, das Matratzenlager bei 8 Euro und das Notlager bei 5 Euro. Das Doppelte zahlen wieder die Nichtmitglieder.
Eine gemütliche Hüttengaudi kann man auch in der Nürnberger Hütte erwarten. Mit vier Gaststuben ist der Abend nach der Wanderung gerettet und bei einem Kaltgetränk kommt man hier mit anderen Gästen schnell ins Gespräch. Insgesamt können 130 Personen unterschlüpfen und bei schönem Wetter auf der Sonnenterrasse den Tag ausklingen lassen. Kletterer können sich im hauseigenen Indoor Kletterraum austoben. Zwei bis sechs Personen finden in einem Zimmer Platz, im Matratzenlager treffen acht bis dreizehn Personen aufeinander. Die Übernachtung in einem der insgesamt 48 Betten kostet bis 13 Euro für Mitglieder des Alpenvereins und bis zu 10 Euro für einen Lagerplatz. Wie gehabt zahlen Nichtmitglieder jeweils den doppelten Preis pro Übernachtung. Halbpension erhält man hier für 27 Euro.
Die vorletzte Etappe der Tour auf dem Stubaier Höhenweg ist die Bremer Hütte. Wer hier schlapp macht, kann zwischen 28 Zimmern und 72 Matratzenlagerplätzen wählen. Die neuen separaten Duschräume statt Gruppenduschen versprechen eine Trennung zwischen weiblichen und männlichen Gästen. Hier zahlen Nichtmitglieder etwas mehr als das Doppelte pro Übernachtung. Das Zimmerlager gibt es für 28 Euro, wohingegen Mitglieder nur 12 Euro bezahlen, für das Matratzenlager löhnt man 22 Euro, Nichtmitglieder dürfen sich für 9 Euro dort niederlegen. Die Halbpension kostet für jeden gleich – für 29 Euro gibt’s Frühstück und ein zünftiges Abendbrot.
Endlich geschafft hat man es bei der Innsbrucker Hütte, die in 2.369 Meter Höhe liegt. Besonders beliebt ist diese Hütte bei Kletterfans, denn die Hütte liegt in der Nähe des 3.277 Meter hohen Bergs Habicht am Elferkamm, der eine atemberaubende Aussicht bietet. Wer nicht genug vom Klettern bekommen kann, hat Glück, denn ein Klettergarten und ein Übungsklettersteig nahe der Innsbrucker Hütte liefern noch mehr Möglichkeiten. Im Alfaier See kann man nach erfolgreicher Klettertour dann ab ins kühle Nass eintauchen. All das gibt’s pro Nacht und Zimmer für 12 Euro bzw. als Nichtmitglied für 24 Euro, das Matratzenlager liegt bei 9 Euro bzw. 18 Euro und das Notlager gibt’s dann für 4 bzw. 8 Euro. 25 Euro Aufschlag kommt bei Frühstück und Abendessen dazu.
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