Die schönsten Inseln der Kykladen
Die Kykladen sind ein beliebtes Ziel für Griechenland Urlauber, die das Meer lieben und sich von der malerischen Kulisse verzaubern lassen wollen.
Die Kykladen liegen im Ägäischen Meer und umfassen über 200 Inseln unterschiedlicher Größe, von denen nicht alle bewohnt sind. Der Name bedeutet "kreisförmig", was darauf hinweist, dass die Kykladen um die Insel Delos herum kreisförmig angeordnet sind. Delos war in der Antike eine besonders wichtige Insel und das kulturelle Zentrum der Kykladen. Hier war der Geburtsort des Gottes Apollon und heute noch kann man bei einem Tagesausflug von Mykonos auf der Insel Delos unendlich viele antike Ausgrabungen besichtigen. Die Insel ist jedoch nur tagsüber geöffnet.
Anreise
Die meisten Touristen fliegen über Athen und von dort mit der Fähre von Piräus oder Rafina zu ihrem Urlaubsziel. Vom Flughafen Athen fahren regelmäßig Busse zum Hafen. Mykonos oder Santorini werden ebenfalls direkt angeflogen - was dafür sorgt, dass diese Inseln im Sommer übervoll von Touristen sind. Paros und Milos verfügen ebenfalls über Flughäfen, die man mit einem Anschlussflug von Athen aus erreicht.
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Die Kykladen sind bei vielen Griechenland Urlaubern ausgesprochen beliebt. Jeder kennt die Postkartenmotive mit dem strahlend blauen Himmel, dem leuchtenden Meer und den weißgetünchten Kubushäusern in der hügeligen Landschaft sowie die malerischen engen Gassen. Dennoch unterscheiden sich die Inseln deutlich, so dass man mit einem Urlaub alleine kaum einen umfassenden Eindruck dieser traumhaften Inseln gewinnen kann. Viele Gäste entscheiden sich daher für das Inselhopping. Aber auch für einen ausgedehnten Urlaub haben die vielen schönen Kykladeninseln einiges zu bieten.
Mykonos
Mykonos ist eine weltberühmte Insel und das Haupttourismuszentrum der Kykladen. Hier treffen sich die Reichen und Schönen und entsprechend teuer ist ein Urlaub auf Mykonos. Boutiquen, Juweliere, Clubs und Bars locken die wohlhabenden Gäste an. Das Besondere an Mykonos ist seine ausgelassene, weltoffene Atmosphäre, die attraktiv ist für Aussteiger, Künstler, aber auch Homosexuelle, die am berühmten Super Paradise Strand feiern und ungezwungene Kontakte suchen. Mykonos-Stadt ist sehr laut und lebendig und eignet sich nicht für Individualisten. Allerdings gibt es auch hier wunderschöne Strände und einige Museen. Nach Mykonos führen Direktflieger, man kann aber auch über Athen fliegen und von dort weiterfliegen oder mit der Fähre von Piräus übersetzen.
Milos
Milos ist vulkanischen Ursprungs. Die heißen Quellen werden als Thermalbäder genutzt. In der Mitte der Insel liegt der Golf von Milos. Milos ist kulturell nicht bedeutsam, verfügt aber über einige kleine Museen, die für Abwechslung sorgen, wenn man nicht nur einen reinen Strandurlaub verbringen möchte. Die Strände auf Milos sind einzigartig, weil sie so vielfältig sind wie sonst nirgendwo, was an der unterschiedlichen geologischen Beschaffenheit des Bodens liegt. Einige Strände sind gut erschlossen, andere eher ruhig und entlegen. Im Süden ist das Wasser sauberer, da der Nordwind für die Nordseite der Insel gelegentlich Müll bringt. Von Athen aus fahren täglich Fähren zu fast allen Kykladeninseln.
Paros
Paros ist eine beliebte Ferieninsel. Hier geht es weniger turbulent zu als auf Mykonos, aber wegen des Flughafens finden sich auch hier im Sommer sehr viele Pauschaltouristen. Die Strände sind wunderschön, die Urlauber können hier einsame Wanderungen unternehmen oder sich von der Partystimmung der jungen Gäste anstecken lassen. Auf Parros os gibt es sehr viele leerstehende Klöster.
Naxos
Ein direkter Nachbar von Paros ist Naxos, die größte Kykladeninsel. Diese Insel ist so interessant, weil sie im Gegensatz zu vielen anderen Kykladeninseln nicht karg, sondern sehr fruchtbar ist. Auch für seine kilometerlangen Sandstrände ist Naxos berühmt. Fernab vom Trubel auf Mykonos kann man hier, vor allem in der Nebensaison, lange einsame Wanderungen unternehmen. Die Insel ist nicht besonders verträumt, aber wer es etwas ruhiger mag und trotzdem nicht auf eine gute Infrastruktur verzichten mag, wird sich auf Naxos wohlfühlen. Eine Sehenswürdigkeit ist die alte Burganlage der Venezianer.
Santorini
Wenn man über die schönsten Kykladeninseln spricht, darf Santorini nicht vergessen werden: Das Archipel mit der Hauptinsel Thera liegt ganz im Süden der Kykladen. Hier finden jährlich verschiedene Festivals statt, es gibt wunderschöne Strände, aber die Hauptattraktion von Santorini ist natürlich die großartige Vulkanlandschaft. Die Insel ist ein ehemaliger Vulkankegel, auf dessen Überresten die Siedlungen entstanden sind. Nun kann man Steilwände von 360 m Höhe bestaunen. Zum Hauptort Thira gelangt man entweder über die Seilbahn, mit dem Esel oder zu Fuß über eine sehr kurvenreiche Treppe. Von dort hat man eine wundervolle Aussicht auf das Meer. Weitere Attraktionen auf Santorini sind die heißen Quellen sowie die bizarren Mondlandschaften, die der Vulkan hinterlassen hat. Anreisen kann man mit dem Flugzeug direkt aus Deutschland oder über Athen oder natürlich mit der Fähre. Allerdings muss beachtet werden, dass Santorini im Sommer extrem voll ist, vor allem auch mit Kreuzfahrern, die diese Insel für einen Landgang ansteuern.
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