Die schönsten Seen in Nord-Italien

Italienischer Charme, schöne Landschaften und ein angenehm mildes Klima machen die schönsten Seen Nord-Italiens noch reizvoller.

Die abwechslungsreiche Landschaft Norditaliens erstreckt sich über den italienischen Alpenraum, die Poebene und den nördlichen Alpen bis zu den Grenzen der Toskana und Markens. Im Westen grenzt Oberitalien, wie der nördliche Teil Italiens auch oft genannt wird, an Frankreich, im Norden an die Schweiz und Österreich und im Osten an Slowenien. Die meisten Regionen im Norden Italiens sind autonome Regionen, wie Beispielsweise Piemont, Friaul-Julisch Ventien oder Trentino-Alto Adige (Südtirol). Italien hat viele Seen, die meisten und schönsten Seen finden sich im Norden des Landes. Grund dafür sind die Gebirgsketten der Alpen, in denen im Verlauf der Zeit einige natürliche Seen entstanden sind.

Comer See (Lago di Como)

Mit einer Oberfläche von 146 km² ist der Lago die Como der drittgrößte italienische See. Er befindet sich in der italienischen Region Lombardei, zwischen den Provinzen Como und Lecco. Die maximale Tiefe des Sees ist bei 410 Meter erreicht. Der See selbst liegt knapp 200 Meter über dem Meeresspiegel. Insgesamt erstrecken sich rund 170 Kilometer Uferküste um den Comer See. Die Popularität des ohnehin schon beliebten Urlaubsziels ist weiter gestiegen, seit der US-Schauspieler George Clooney sich eine Villa in der Ortschaft Laglio gekauft hat. Seinem Beispiel folgten weitere Prominente wie Rupert Murdoch, Bill Gates und Silvio Berlusconi. Das Klima am Comer See ist bereits submediterran, ein Unterschied zwischen dem wärmeren südlichen Teil und dem noch in den Alpen liegenden Nordteil des Sees, ist dennoch deutlich zu merken. Im Süden des Sees wachsen Olivenbäumen, Zitrusbäume und einige Palmenarten. Der nördliche Teil des Sees eignet sich dank der optimalen Windverhältnisse hervorragend zum Windsurfen. Auch andere Wassersportarten, wie Segeln, Tauchen, Wasserski oder Kiten, können hier gut ausgeübt werden. Jene, die den Urlaub lieber am Land verbringen, können sich in den zahlreichen Badebuchten sonnen. Die Landschaft eignet sich auch gut für Mountainbike-Touren oder Nordic Walking Touren.

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Gardasee (Lago di Garda oder Benaco)

Italiens größter See zieht sich über die Provinzen Trentino-Südtirol, Venetien und die Lombardei. Der See verfügt über eine Oberfläche von knapp 370 km² und besitzt eine maximale Tiefe von 346 Metern. Surfer kommen am Gardasee vor allem nachmittags dank der thermischen Luftströme auf ihre Kosten. Auch Segeln ist eine beliebte Wassersportart am Lago di Garda. Zu beachten ist, dass man tagsüber nicht über 20 Knoten, nachts nicht schneller als 5 Knoten fahren darf. In Hafengebieten gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von nur 3 Knoten. Auch Wasserskiboote dürfen mit höchstens 25 Knoten fahren. In einigen Gebieten müssen bis zu 300 Metern Abstand zur  Küste gehalten werden. Nähere Informationen hierzu gibt es an allen Häfen des Gardasees. Die Westküste wird Riviera die Limoni (Zitronenküste) genannt, was auf die zahlreichen Orangen- und Zitronen-Plantagen aus früherer Zeit zurückgeht. Die Olivenhaine im Osten des Sees haben dieser Seite den Namen Riviera die Olivi eingebracht.

Langensee (Lago Maggiore, auch Lago Verbano)

Dieser See befindet sich zu 20 Prozent auf schweizerischem Terrain. Der Rest des Sees liegt im italienischen Piemont und der Lombardei und erstreckt sich von den südlichen Alpen bis hinein in die Poebene. Mit einer Fläche von 212 km² ist der Lago Maggiore der zweitgrößte See in Oberitalien. Der Fischfang ist ein wichtiger Bestandteil dieses Gletschersees. Jährlich werden etwa 150 Tonnen Fisch aus dem Wasser geholt. Die größte Stadt am Lago Maggiore ist Verbano mit etwa 30.000 Einwohnern. In der Stadt befindet sich der botanische Garten der Villa Taranto, in welchen verschiedenste Pflanzen und Bäume aus der ganzen Welt gedeihen; möglich ist es wegen des milden Klimas am Lage Maggiore. Empfehlenswert ist es auch, die Inseln zwischen Stresa und Verbiania zu entdecken. Diese elf Inseln werden Isole Borromee genannt, dazu gehören die Isola Bella, die Isola Madre und die Isola die Pescatori.

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Autor: Siri  03.05.2010 |  Beitrag hilfreich? Ja (1) | Nein

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