Dithmarschen – Die alte Republik der Bauern erforschen
In Dithmarschen vereinen sich eine herrliche Landschaft, sehenswerte Kultur und ein reichhaltiges Wanderangebot, welches es zu erkunden lohnt.
Das im Norden liegende Dithmarschener Land ist im Südwesten Schleswig Holsteins zu finden und zeichnet sich durch den Nord-Ostseekanal und das bekannte sowie lebhafte Itzehoe aus. Die Stadt hat viele historische Sehenswürdigkeiten zu bieten, die bei einem Besuch besichtigt werden sollten. Zum einen gehört dazu die barocke Kirche St. Laurentius. Diese wurde 1657 anstelle einer Klosterkirche errichtet, welche bei einem Brand zerstört wurde. Vom gotischen Kloster ist nur noch der Kreuzgang erhalten. Weiterhin ist der Prinzesshof, der seit dem Jahr 1753 in seiner jetzigen Form erhalten ist, einen Abstecher wert. Dort befindet sich auch eine regionalgeschichtliche Sammlung, die zum Kreismuseum gehört. Hat man genug Kultur geschnuppert, kann man Itzehoe, die Geesthöhen und ihre weiten Wälder sowie die Umgebung näher kennen lernen. Dazu bietet sich eine Rundwanderung an, die eine Länge von ca. zehn Kilometern hat.
Weiter nördlich stößt man in Dithmarschen auf das Städtchen Heide. Dieses zeichnet sich durch einen riesigen Marktplatz aus, der zu einem der größten Deutschlands gehört. Im Großen und Ganzen ist die Stadt sehr grün und nur wenig Industrie hat sich in Heide niedergelassen. Zentral im Stadtkern gelegen stößt man auf einen Park mit Wasserturm und ein Großsteingrab, welches aus der Zeit um 2600 v.Chr. stammt. Ein Museum, dass sich auf die Stein- und Eiszeit spezialisiert hat, rundet das kulturelle Angebot ab.
Einige Kilometer unterhalb von Heide liegt Meldorf, die historische Hauptstadt von Dithmarschen. Schon aus der Ferne kann man zahlreiche Windmühlen und Kirchen erkennen, die ein herrliches Bild abgeben. Besonders sehenswert ist eine Backsteinbasilika aus dem 13. Jahrhundert, die ein Prachtstück der Gotik darstellt. Die Meldorfer Museumsgruppe lädt daneben ein, die zahlreichen Museen der Stadt zu erkunden. Dazu gehört das Dithmarscher Landesmuseum, das Landwirtschaftsmuseum und das Bauernhausmuseum. In erster Linie ist unter den vielen Ausstellungstücken, die die Museen zu bieten haben, besonders der sogenannte Swinsche Pesel, ein Bauernzimmer mit reicher Ausstattung, sehenswert. Für eine Fahrt von Meldorf aus an die Nordsee eignet sich eine ausgiebige Radtour, die eine Länge von 31 Kilometern hat. Um näher an die Marschwiesen zu gelangen lädt auf der nächsten Etappe ein schöner Spaziergang ein. Dabei kann man zusätzlich die herrliche Natur von Dithmarschen erkunden, die von Watt- und Seevögeln geradezu wimmelt. Die Route des Spaziergangs hat in etwa eine Länge von vier Kilometern.
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Daneben ist eine Stippvisite der beiden Städte Brunsbüttel und Wilster in Dithmarschen zu empfehlen. Erstere ist an der am meisten befahrenen Seeschiffsstraße der Welt gelegen und man kann die Mündung des Nord-Ostseekanals in die Elbe bestaunen. Besonders imposant präsentieren sich jedoch die gewaltigen Schleusen- und Hafenanlagen. In Wilster kann man abschließend das alte Renaissancerathaus bewundern, welches die letzte Wilstermarschstube beinhaltet.
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