Dschungel-Trip in Honduras - Den Urwald hautnah erleben

In der Moskita-Region hat man die Chance einmal von den Ureinwohnern zu lernen, wie sie leben, kochen,jagen und andere Tätigkeiten erledigen. Man findet so auf ganz nette Art und Weise den Bezug zu dem Naturvolk.

Honduras hat viel mehr zu bieten als Karibikstrände, Inseln und Naturparks. In der Moskita-Region, im Osten von Honduras, hat man die Chance einmal mit den Ureinwohnern zu leben, zu kochen, zu jagen und was es sonst noch an Tätigkeiten gibt, die solche Naturmenschen im Laufe des Tages machen. Man kann die Ureinwohner bei ihren täglichen Ritualen begleiten und ihren Spirit spüren. Schon allein der Flug von der Großstadt La Ceiba nach Belen, am Rand der Moskita-Region in Honduras ist ein unvergessliches Erlebnis. Man fliegt entlang von Inseln, tropischen Wäldern, Lagunen und Urwald. Weiter geht es fünf Stunden mit dem Boot auf dem Rio Plátano nach Las Marias.

Die Moskita-Region ist eine andere Welt. Hier gibt es keine Autos, kein Strom und keine Übergriffe. Alle Menschen leben friedlich miteinander und es gibt viel Platz für Vertrauen und Gastfreundschaft. Wald, Fluss, Bach und Garten sind die Speisekammer. Las Marias und andere Siedlungen sind an Idylle kaum zu übertreffen. Pferde, Ziegen, Schweine, Kühe und Hühner futtern wo immer sie wollen zwischen einfachen Stelzenhäuschen mit Naturdach, Papayabäumen, Palmen und Büschen. Zäune sucht man gänzlich. Moskita ist die Heimat der Miskito. Sie haben ihre eigene Sprache, sprechen aber auch Spanisch. Für Besucher gibt es eigens Gästebetten mit Moskitonetz. Es empfiehlt sich bei der Anreise Tabletten, Öle und Cremes ins Gepäck zu packen.

Für eine Nacht im Gästehaus mit drei Mahlzeiten werden ca. 20 Euro berechnet. Auf dem Speiseplan stehen einheimische Spezialitäten wie frischer Fisch, Yuca, auch Maniok genannt, Bananen und Früchte vom Brotfruchtbaum. Die angrenzende Natur ist vom Regenwald geprägt. Von allen zusammenhängenden Regenwaldzonen in Zentralamerika ist Moskita eindeutig die größte. Der nachhaltige Tourismus bringt den Miskito und Pech, ein weiteres Naturvolk, ein kleines Zubrot und bewahrt auch soziale und kulturelle Strukturen.

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Autor: AndreasKnoblauch  28.02.2011 |  Beitrag hilfreich? Ja (1) | Nein

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