Ecuador - Kleiner Andenstaat, großes Abenteuer
Lange Zeit waren es vor allem die Nachbarländer des kleinen Andenstaates, die mit den Inka oder feinen Sandstränden lockten. Mittlerweile besinnt man sich jedoch auch in Ecuador immer mehr auf die eigene Attraktivität.
Ecuador grenzt im Norden an Kolumbien, im Osten und Süden an Peru und an den Pazifischen Ozean im Westen. Ecuador ist das kleinsten der Andenländer (Peru, Kolumbien, Bolivien, Ecuador) und etwas kleiner als die Bundesrepublik Deutschland. Das Land kann grob in vier geographische und klimatische Großräume unterteilt werden: das Küstentiefland, das Andenhochland, die Regenwaldregion und die Galapagos-Inseln.
Ecuador steht nach wie vor nicht für Massentourismus. Das Land stützt sich auf seine einzigartige Naturlandschaft und deren Potenziale und vermarktet dies unter dem Stichwort der Qualität und Individualität. Ökotourismus wird in diesem Zusammenhang besonders groß geschrieben. Die Galápagosinseln sind hier sicher das bekannteste Beispiel. Aber auch der Hacienda- oder Communitytourismus auf dem Festland leistet als eine Symbiose zwischen Kultur- und Agrotourismus einen bedeutenden Beitrag zum nachhaltigen Tourismus in dem kleinen Andenland.
Die Pflanzen- und Tierwelt mit artenreichen Spezies lassen das Land nicht weniger interessant wirken als seine Nachbarländer. All dies wird dem Besucher auf relativ geringem Raum geboten, wodurch die einzelnen Ziele leicht in einer Tagesreise – trotz des häufig schlechten Zustands der Straßen - erreicht werden können. Das naturräumliche Potenzial ist für Ecuador von besonderer Bedeutung.
Durch die unterschiedlichen Großräume ist das Land ganzjährig zu bereisen und bietet für jeden Tourismustyp ein entsprechendes Angebot. Insgesamt erstrecken sich an Ecuadors Pazifikküste rund 300 km Strände mit kleinen Dörfern. Besonders attraktiv für Wassersportler und Abenteuertouristen. Demgegenüber lädt die Andenregion besonders zu Trekking- und Klettertouren ein. Zu den wichtigsten Zentren für Klettertouristen gehören der Cotopaxi, der Chimborazo und der Cayambe. Natürlich sind die Vulkane in dieser Region ein Anziehungspunkt für Reisende.
FAZIT: Ecuador bietet auf relativ kleinem Raum eine unglaubliche Vielfältigkeit in Natur, Freizeitmöglichkeiten, Entspannung und Kultur. Bei all dem hat es sich dennoch bisher seine Ursprünglichkeit bewahrt und ist unbedingt eine Reise wert! Wer es nicht ganz auf eigene Faust angehen möchte, hat mittlerweile sogar eine große Auswahl an internationalen, aber auch an kleineren lokalen Agenturen. Diese bieten jeglichen Service an, den man wünscht. Vom Flughafen-Transfer in Quito, leben in einer gewachsenen indigenen Gemeinde und natürlich das landestypische Essen.
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