Eine Städtetour nach Bratislava
Eine Städtetour nach Bratislava bietet neben kulturellen Sehenswürdigkeiten auch sehenswerte Läden mit Kunstgewerbe sowie eine gute Auswahl an Gastronomiebetrieben.
Ein Besuch der Hauptstadt der Slowakei ist eine Reise in die Vergangenheit. Überall stößt man auf Spuren der Geschichte. Zahlreiche Kirchen und eine historische Altstadt wollen entdeckt werden. Bei einer Städtetour nach Bratislava lässt sich auch die Gastfreundschaft der Slowaken erleben. Zahlreiche Cafés, Weinstuben und Restaurants laden zum Verweilen ein. Die Küche ist deftig und vielseitig, das Nationalgericht heißt Bryndzové halušky und es wird aus Kartoffelnocken und Schafskäse hergestellt.
Die Bratislaver Burg gilt als das Wahrzeichen der Stadt. In dem mittelalterlichen Gebäude befindet sich das Historische Museum, das wechselnde Ausstellungen zeigt. Die Burg ist ein idealer Startpunkt für einen Stadtrundgang, außerdem bietet sie den Besuchern einen herrlichen Ausblick auf die Stadt. Sie kann leider nicht besichtigt werden, da sie seit 2008 im Inneren restauriert wird. Die äußere Anlage ist der Öffentlichkeit zugänglich, so dass die Besucher deren Schönheit genießen können. Der dreischiffige St.-Martins-Dom ist unterhalb der Burg gelegen. Er war über dreihundert Jahre die Krönungsstätte ungarischer Könige. Zu sehen sind Statuen und Skulpturen aus dem mitteleuropäischen Barock.
Das Rathaus Stará radnica ist das älteste Rathaus des Landes. Dort sind drei verschiedene Stilepochen vorhanden, die sich ineinander fügen. Im Gebäude befindet sich das Stadtmuseum, in dem man sich über die Geschichte Bratislavas informieren kann. Das Nationaltheater befindet sich in der Nähe des Rathauses. Es handelt sich um ein Gebäude der Neurenaissance. In seinem Inneren ist ein Luster mit 2.532 Glühbirnen zu bestaunen. Es dient heute als Aufführungsstätte für Opern und Ballett.
Gegenüber vom Passagierhafen ist das Nationalmuseum gelegen. Es zeigt seinen Besuchern einen Einblick in die Geschichte der Stadt. Neben einer archäologischen Sammlung werden Wechselausstellungen aus Privatsammlungen präsentiert. Das mittelalterliche Michaelertor war ein Bestandteil der Befestigungsanlage Bratislavas. Mit seinem hübschen Zwiebelturmdach gehört es zu den Wahrzeichen der Stadt. In der Nähe des Tores befinden sich die Franziskanerkirche sowie das Kloster. Die Kirche stammt aus dem Jahre 1297 und sie zählt zu den Meisterwerken der gotischen Baukunst. Sie war aber auch in früheren Zeiten ein Ort der königlichen Krönungszeremonien. Im benachbarten Kloster wurden zur Zeit der Habsburger die Könige gewählt.
Sehenswert sind auch die zahlreichen Springbrunnen oder Fontänen in der Stadt. Die größte ist die Fontäne Freundschaft, sie steht auf dem Platz der Freiheit. Vor der Alten Markthalle steht die Fontäne mit dem Löwen. Sie wurde aus Teilen von älteren Springbrunnen zusammen gebaut Der Teil, der den Löwen darstellt, stammt aus dem 17. Jahrhundert und stand im Garten des Erzbischofs. König Maximilian II. ließ die Fontäne Roland errichten, sie stellt den Ritter Roland dar, den Schützer der Stadtrechte.
