Eine Wanderung zur World Peace Pagoda
Eine Wanderung zur World Peace Pagode ist ein wirklich nettes Erlebnis, um den Vormittag in und um Pokhara, Nepal, zu genießen. Hier ist ein kleiner Eindruck, was den Wanderer so erwartet.
Wenn man gern wandert, jedoch keine Zeit hat die Annapurnas zu umrunden oder eine andere große Tour zu machen, für den bietet sich in Pokhara eine gute Gelegenheit einfach einmal an einem Vormittag eine Wanderung zur World Peace Pagoda zu unternehmen. Von hier oben hat man einen wunderschönen Blick über die Stadt im Herzen Nepals und bei klarer Sicht zeigen sich die Achttausender um Pokhara in vollem Glanz.
Um auf den etwa 1100 Meter hohen Bergrücken zu kommen, auf dem die Pagode steht, gibt es drei Möglichkeiten. Die einfachste ist, sich mit dem Bus nach Kalimati fahren zu lassen und von dort in etwa einer halben Stunde einen der Pfade hinauf zu laufen. Die zweite Variante bietet ein wenig mehr Romantik, weil man sich zuerst über den See fahren lassen muss, um dann einen steilen Pfad, mit Treppen, zu bewältigen. Das ganze dauert ungefähr eine Stunde.Wer den Aufstieg in ganzen Zügen genießen will sollte jedoch die Zwei Stunden Route wählen, die auch als die landschaftlich Schönste gilt.
Unsere Wanderung zur World Peace Pagoda begann direkt vor unserem Hotel. Vom Hotel aus begaben wir uns in Richtung Fewa Damm am Ende des Sees. Hier führte eine kleine Hängebrücke über den Pardi Khola. In dem kleinen Fluss unter der Brücke badeten sich Kinder und die Frauen und Männer wuschen ihre Wäsche. In unserem Reiseführer stand, dass wir hinter einem Tempel dem Pfad nach oben folgen sollten, jedoch fanden wir den Tempel nicht und nahmen den erstbesten Pfad direkt in den Salwald der von extrem beeindruckend zirpenden Grillen bevölkert wurde.
Wir liefen eine Weile durch den Wald, da tauchte ziemlich plötzlich ein kleiner Nepalese neben uns auf und meinte wir liefen den falschen Weg und er würde uns ein Stück begleiten, um uns auf den richtigen Weg zu führen. Die Geschichten die uns der Kleine unterwegs erzählte klangen wie aus einer anderen Welt und als er uns auf den richtigen Weg geführt hatte, lief er zu seiner Familie und begann mit ihnen Holz zu sammeln, damit abends eine Mahlzeit auf dem Tisch stehen konnte. Weiter den Berg hinauf passierten wir noch eine Suhle mit Wasserbüffeln, eine Lichtung an der wir kurz ruhten und schließlich, das strahlende Weiß der Pagode schon in Sichtweite; einen kleinen Imbiss, an dem wir uns eine kleine Pause gönnten, aßen und den atmeberaubenden Ausblick genossen.
Gestärkt liefen wir den letzten Kilometer über den Grad bis hinauf zur Pagode, die von Japanern erbaut wurde. Außer uns waren gerade einmal zwei Ältere Herrschaften anwesend und so konnten wir die Atmosphäre ganz auf uns wirken lassen und einfach nur entspannen.Der Ausblick über Pokhara war schlicht überwältigend und die Mühe des Aufstieges hatte sich definitiv, obwohl die Achttausender verdeckt waren, gelohnt. Für den Abstieg wählten wir die Route nach Kalimati, sahen Kinder die aus der Schule kamen und ein Hermelin, oder einen Zobel, vielleicht auch einen Marder. In Kalimati angekommen beschlossen wir nicht den Bus zu nehmen und so liefen wir einfach zurück nach Pokhara. Welchen Weg man im Endeffekt wählt ist jedem selbst überlassen, aber eine Wanderung zur World Peace Pagoda sollte ein muss sein, wenn Einen die Reise über Pokhara führt.
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World Peace Pagode von Pokhara
World Peace Pagode
Pokhara von oben
Wasserbüffel