Essen und Trinken in Köln
Köln hat kulinarisch eine Menge zu bieten, die Palette reicht von rheinischen Spezialitäten bis zu exotischen Speisen.
Wer die typischen Spezialitäten Köln in urigem Ambienten probieren will, sollte eins der Brauhäuser aufsuchen. Vorher ist es aber wichtig, sich mit der "Fooderkaat", der Speisekarte, vertraut zu machen. Zu den Spezialitäten gehört das "Hämche" oder Eisbein sowie die "Rievkooche", die Reibekuchen, die mit Apfelmus gereicht werden. "Himmel un Ääd" oder Himmel und Erde gehört zur traditionellen Brauhausküche, das Gericht besteht aus Kartoffelbrei und Apfelkompott, dazu gibt es gebratene Blutwurst. Eine beliebte Spezialität ist der rheinische Sauerbraten mit Rosinen in der Sauce, der mit Klößen angeboten wird. Enttäuschte Gesichter gibt es häufig, wenn ein "halver Hahn" bestellt wird und derjenige sich auf ein saftiges Hähnchen freut. Ihm wird nämlich ein halbes Roggenbrötchen serviert, das mit einer Scheibe Käse belegt ist. Eine Gurke und Senf gehören traditionell dazu. Das Getränk ist Kölsch, ein helles obergäriges Bier, aus schmalen Gläsern, den sogenannten Kölschstangen, getrunken wird. Zur Kölsch-Kultur gehört der Köbes, so wird in den Brauhäusern der Kellner genannt. Er serviert mit einem Kranz, das ist ein Tragegestell, in das bis zu 18 Kölschstangen passen.
In der Nähe des Doms liegt das Brauhaus Früh, in dem schon seit mehr als 100 Jahren das Früh Kölsch genossen wird. Das rustikale Brauhaus bietet Innen- und Außenplätze und eine stimmungsvolle Atmosphäre. Auf der Speisekarte findet man neben den rheinischen Gerichten auch Salatteller und Klassiker wie Schnitzel und Gulasch. Geöffnet hat das Brauhaus Früh täglich von 8 bis 24 Uhr, warme Küche gibt es von 11 bis 23.45 Uhr. Das Brauhaus Päffgen befindet sich in der Friesenstraße und besitzt einen schönen Biergarten, der im Winter sogar überdacht wird. Das gemütliche Lokal bietet neben den traditionellen Gerichten auch Schnitzel und Steaks auf seiner Karte. Dazu schmeckt ein Päffgen-Kölsch aus der hauseigenen Brauerei.
Köln ist eine multikulturelle Stadt, das zeigt sich auch in der Gastronomie mit Küchen aus vielen Ländern der Welt. Wer exotische Speisen liebt, sollte The Roots in der Luxemburger Straße aufsuchen. Das afrikanische Lokal bereitet Gerichte mit Fleisch vom Strauß oder Krokodil sowie Kochbananen und Yamswurzel zu. Die Öffnungszeiten sind dienstags bis donnerstags und sonntags von 17 bis 24 Uhr und freitags und samstags von 17 bis 1 Uhr. Freunde der asiatischen Küche finden in Köln eine reiche Auswahl, japanische Spezialitäten können sie im Restaurant Kintaro in der Friesenstraße genießen. Es hat montags von 18.30 bis 23 Uhr und an den übrigen Tagen von 12 bis 14 Uhr und von 18.30 bis 23 Uhr geöffnet. Koreanische Küche bietet das Restaurant Namdaemun auf der Bonner Straße. Dort wird am Tisch gegrillt, zu den Fleischspezialitäten gibt es würzige Saucen und Gemüsebeilagen. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Freitag von 16 bis 22 Uhr und Samstag und Sonntag von 12 bis 22 Uhr. Deftige russische Speisen werden im Hotel Lux am Rathenauplatz serviert, dazu gehören sibirische Pelmeni und Lachs Krimskoje. Bei den Getränken kann der Gast zwischen mehreren Dutzend Sorten Wodka wählen. Geöffnet ist täglich ab 18 Uhr.
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